Besichtigungs- und Begegnungsprogramm
Landesjugendensembles auf Sommer-Tournee
Auf Einladung der Philharmonischen Gesellschaft Kuzbass fuhr der LandesJugendChor (LJC) NRW Ende August nach Kemerowo, etwa 200 Kilometer östlich von Nowosibirsk gelegen. Dieser Austausch konnte zustande kommen, da der Vater einer Sängerin des Chors in Kemerowo lebt. Das erste Konzert gab der LJC zusammen mit dem Philharmonischen Orchester und Chor Kemerowo; auf dem Programm standen das Requiem von Fauré und der letzte Satz aus Beethovens Neunter Symphonie. Daneben fanden weitere Chorkonzerte in der Umgebung von Kemerowo statt. Der Chor wurde auch zu Konzerten mit örtlichen Folkloregruppen und einer großen Zahl von Kammerensembles und Chören eingeladen. Nach insgesamt vier Konzerten, die unter großem Beifall und nicht ohne Zugaben zu Ende gingen, und einem umfassenden Besichtigungs- und Begegnungsprogramm, reiste der Chor nach Moskau, um dort in der Chorschule Vesna zu Gast zu sein und zum Abschluss der einwöchigen Reise ein Konzert im Rachmaninow-Saal des Tschaikowsky-Konservatoriums zu geben.
Das Landesjugendorchester NRW hat im Rahmen seiner Sommerarbeitsphase zehn Konzerte absolviert, etwa ein Konzert bei der Landesgartenschau in Gronau, zwei Konzerte beim Europäischen Klassik-Festival Ruhr in Gladbeck und Marl sowie fünf Konzerte in den Benelux-Ländern, darunter zwei Schulkonzerte mit Werkeinführungen. Krönender Abschluss war das Konzert beim „Tag der Offenen Tür“ in der Kölner Philharmonie am 7. September vor 1.500 Zuschauern. Unter Leitung von Professor Hubert Buchberger und seines jungen Kollegen Uwe Sochaczwesky hatte man für die Konzerte folgendes Programm einstudiert: Berlioz, Römischer Karneval; Milhaud, Konzert für Marimbaphon und Orchester op. 278; Fauré, Pénélope, Prelude; Debussy, La mer; Franck, Sinfonie d-Moll; Tschaikowsky, Romeo und Julia Fantasie. Außerdem auf Konzertreise waren im Juni das LandesJugendKammerorchester NRW (Portugal) und das Jugendjazzorchester NRW (Korea). Diese Tourneen sowie die Konzertreise des LJC nach Sibirien wurden durch die Förderung des Goethe-Instituts, Fachbereich Musik II, ermöglicht.
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