Ein Blick ins östliche Nachbarland lohnt sich

Krakaus Ensemble-Wettbewerb für zeitgenössische Musik


(nmz) -
Der erste Preis für das deutsche Flügelschlag-Quartett – Piano & Percussion mal zwei, also in der Besetzung der Bartók-Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug – im Bereich zeitgenössische Kammermusik im Jahr 2009, lenkt die Aufmerksamkeit auf einen originellen Wettbewerb in unserem östlichen Nachbarland.
Ein Artikel von Eckart Rohlfs.

Ausgabe: 
2/10 - 59. Jahrgang

Dieser findet in der alten polnischen Hauptstadt Krakau statt, wurde 1997 von Krzysztof Penderecki auf den Weg gebracht und patroniert und ist speziell auf Ensembles zugeschnitten, die sich mit zeitgenössischer Musik auseinandersetzen. Verlangt sind zwei Werke, eines von einem polnischen Komponisten, wofür Sonderpreise ausgeschrieben sind. Elektroakustik ist nicht zugelassen, dagegen aber jede denkbare Besetzung vom Solisten bis zu sechs Ensemblespielern, instrumental oder vokal, bis zum Alter von 30 Jahren.

In der Jury – unter dem Vorsitz des polnischen Percussionisten Jan Pilch – sitzen international renommierte Experten für Komposition und Interpretation Neuer Musik. Betreut wird dieser jährliche, jeweils Ende August stattfindende Concours vom Institut of Art, einer der größten nichtstaatlichen „Academic Cultural Association“ Polens. Arbeitsziel ist es, junge Talente in den verschiedensten künstlerischen Aktivitäten zu fördern: neben Musik, Galerien, Theater und Cinematography, besonders gefragt: der studentische Pod Jaszczurami Club.

Bewerbung müssen jeweils bis Anfang Juli erfolgen: konkurs@
instytsztuki.pl, www.instytutsztuki.pl

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