Eine Feier der afrikanischen Kultur
Das fünfte North Sea Jazz Festival im südafrikanischen Kapstadt
Ein Artikel von Ursula Gaisa.
Während des Apartheid-Regimes wäre solch ein Festival, zu dem 15.000 Zuschauer erwartet wurden, nicht möglich gewesen, stellte einer der jungen Musiker der Band „Breakfast Included“ fest. Und weiter, dass sich in dem zurückliegenden Jahrzehnt die Jazzmusikszene in Kapstadt, beziehungsweise in Südafrika, zahlenmäßig verdreifacht habe. Newcomer wie Breakfast Included, vier weiße ehemalige UCT-Musikstudenten, genießen vor allem das Zusammentreffen mit internationalen Stars wie Cassandra Wilson, Al di Meola, Angie Stone, Stanley Clarke, Jonathan Butler, Amanda Sedgwick & Gilbert Matthews oder dem Joe Lovano Trio. Auf insgesamt fünf Bühnen musizierten an zwei Abenden und jeweils über acht Stunden lang über 30 Bands, darunter auch südafrikanische Ikonen wie „Mama Africa“ Miriam Makeba, deren Konzert zu einer Art Volksfest ausartete, oder Abdullah Ibrahim, der in der Pressekonferenz als einer der wenigen auch auf die immensen Probleme des Landes aufmerksam machte: Aids, Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Armut und ein zu geringes afrikanisches Nationalbewusstein. Eine Reise wert ist Kapstadt aber auf alle Fälle.
Ausführliches Dossier in der
Juniausgabe der Jazzzeitung
www.jazzzeitung.de
Tags in diesem Artikel
Ähnliche Artikel
01.03.2005 Ausgabe 3/05 - 54. Jahrgang - Berichte - Andreas Kolb
01.02.2008 Ausgabe 2/08 - 57. Jahrgang - Berichte -
01.02.2008 Ausgabe 2/08 - 57. Jahrgang - Berichte - Juan Martin Koch
01.02.2006 Ausgabe 2/06 - 55. Jahrgang - Berichte - Barbara Lieberwirth
01.05.2008 Ausgabe 5/08 - 57. Jahrgang - Berichte - Georg Beck
01.05.2005 Ausgabe 5/05 - 54. Jahrgang - Berichte - Albrecht Dümling
08.01.2009 Ausgabe 12/08 - 57. Jahrgang - Berichte - Gerhard Rohde


Kommentar hinzufügen