Grundlagen erfolgreicher Öffentlichkeitsarbeit
Presseseminar des DTKV in Zusammenarbeit mit der Hanns-Seidel-Stiftung in Kloster Banz
Ein Artikel von Adelheid Krause-Pichler.
Als guter Einstieg erwies sich hierbei die Besichtigung des ConBrio Verlages in Regensburg am ersten Seminartag mit einer Einführung in die Redaktionssysteme durch den Redaktionsleiter der nmz Andreas Kolb. Auch das so genannte „Mitglieder-Merchandising“ – ein Workshop nach der Flow-Methode regte zu neuen Denkweisen und Kollegengesprächen an.
Mit dem in München und Erfurt arbeitenden Journalisten, Pressesprecher und Regierungsdirektor Hans-Georg Roth konnte ein kompetenter Referent gefunden werden, der nicht nur informativ aus seinem Wissens- und Erfahrungsschatz berichtete – Themen waren: a: Aktuelle Entwicklung in der Medienlandschaft, b: Umgang mit Journalisten/Verfassen einer Pressemitteilung/ Organisation einer Pressekonferenz, c: Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit, d: Werbemaßnahmen, e: Analyse der Verbandszeitschrift und anderes – sondern er erwies sich auch als aufmerksamer Zuhörer bei den Problemen und Berichten der Kursteilnehmer.
Planspiele mit Interviewtraining (Videoaufzeichnung und Auswertung) waren ebenso amüsant wie aufschlussreich. Interessant war vor allem auch die Präsentation und Analyse der einzelnen Websites der Landesverbände, vor allem in Hinblick auf die Neugestaltung der Bundesseite des DTKV, im Vergleich zu der Darstellung anderer großer Institutionen wie dem Deutschen Musikrat.
Ein Konzert mit dem Duo Concepts mit Bearbeitungen bekannter Literatur für die Besetzung Klavier und Gitarre ließ einen anstrengenden Klostertag ausklingen. Ebenso kompetent wie unterhaltsam war der Vortrag über Pressetextgestaltung mit Bildern von Richard Schaffner, dem Leiter der Kommunalen Medienzentrale in Passau, der sehr anschaulich an verschiedensten Beispielen darbot, wie Bilder einem Artikel nutzen oder schaden können und wie Fotos eingesetzt werden sollten, um den positiven Effekt zu erzielen.
Für alle Teilnehmer des Kurses war das Kooperationsseminar, das im Übrigen der organisatorischen Leitung von Präsidiumsmitglied Wilhelm Mixa und Elisabeth Herzog oblag, eine wirkliche Bereicherung und es bleibt zu hoffen, dass die Reihe dieser Kurse mit der Hanns-Seidel-Stiftung fortgesetzt werden kann.
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