Musikalisches Feuerwerk entfacht
Schwäbische Musikschulen auf der Landesgartenschau Neu-Ulm
Ein Artikel von sl.
Wenn auch etwas unsichtbar in den verborgenen Gärten der Landesgartenschau platziert, unüberhörbar waren sie allemal: das Gitarren-Duo Kristian Eser und Mathias Gilian aus der Städtischen Musikschule Ichenhausen. Mit spanischen Klängen zauberten sie auf hohem musikalischen Niveau eine stimmungsvolle Atmosphäre beim „Tag schwäbischer Musikschulen“.
Die beiden Gitarristen gehörten zu den rund 400 Mitwirkenden, die Anfang Juli einen Tag lang die Bühnen auf der Landesgartenschau Neu-Ulm bespielten. Aus zehn Musikschulen reisten die jungen Musiker an, mit dabei Ensembles aus Lindenberg, Nersingen, Weißenhorn, Vöhringen, Senden, Biberbach, Gersthofen, Ichenhausen, Neu-Ulm und als baden-württembergischer Gast, die Musikschule Ulm. Auf den beiden großen Bühnen entfachten Rock-, Jazz-, Bigbands, Blas- und Streichorchester und eine Trommelgruppe ein Feuerwerk an schwungvollen Rhythmen und Melodien. Bei herrlichem Sommerwetter unterhielten sich die Besucher der Landesgartenschau mit viel Musik von Mozart bis Eric Clapton, vom E-Gitarren-Sound bis zu Blockfötenklängen. Dargeboten wurde diese breite Palette an Musikstilen von der Junior Big Band und dem Akkordeonorchester der Musikschule Nersingen, verschiedenen Ensembles, einer Trommelgruppe und Band aus der Musikschule der drei Gemeinden Vöhringen-Bellenberg-Illertissen, zweier Bands und dem Blasorchester der Städtischen Musikschule Senden sowie der Jazzband und einem gemischten Ensemble aus der Städtischen Sing- und Musikschule Lindenberg.
Aus der Musikschule Weißenhorn waren das Kammerorchester und die Jugendkapelle mit dabei. Verschiedene Ensembles und Bands schickten die Musikschulen Biberbach und Gersthofen.
Als Lokalmatadoren präsentierten die beiden Musikschulen Neu-Ulm und Ulm Rockbands, Blasorchester und ein Saxophonquartett. Die Organisation der ganztägigen Veranstaltung hatten Matthias Haacke, Leiter der Musikschule Neu-Ulm, und sein Musikschulteam übernommen. „Der Tag war eine erfolgreiche und öffentlichkeitswirksame Präsentation der schwäbischen Musikschularbeit“, betont Wolfgang Greth, Vorsitzender des VBSM. Allen Organisatoren und Mitwirkenden gelte großes Lob für das Engagement und ein herzliches Dankeschön, so Greth.
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