Qualitätssicherung für privaten Musikunterricht

Delegiertenversammlung des LVBT in Regensburg


(nmz) -
Zu Beginn lud der Rektor der Hochschule für Katholische Kirchenmusik Regensburg, Prof. Franz Josef Stoiber, die Delegierten zu einer Art Orgelreise in Wort und Ton ein. Die Kirchenmusikschule besitzt Orgelnachbauten verschiedenster Epochen vom Barock über das 19. Jahrhundert bis in unsere Zeit. So eingestimmt eröffnete der 1. Vorsitzende Dr. Franzpeter Messmer die Delegiertenversammlung 2010, die ebenso interessant registriert wie das Orgelkonzert war. Eine wichtige Forderung der Delegierten war die Qualitätssicherung im privaten Musikunterricht. Vielfach unterrichten Musiklehrer an Schulen, die keine entsprechenden Voraussetzungen haben und die professionell ausgebildete Pädagogen verdrängen. Lösungsansätze sah die Delegiertenversammlung in besserer Information der Schulleitungen über die Qualitätsstandards für Musikunterricht, die vom Tonkünstlerverband gewährleistet werden, und in Verhandlungen mit dem Kultusministerium.
Ein Artikel von Anton Moosdiele.

Ausgabe: 
6/10 - 59. Jahrgang

Sehr positiv hat sich die Situation der Privaten Musikinstitute entwickelt. Der Landesverband hat 2010 mehr Geld zur Verfügung, um diese Institute zu fördern. Es ist seit 2009 nicht nur eine Anschub-, sondern auch eine Anschlussförderung möglich. Der Eigenanteil beträgt nur noch 30 anstelle von 50 Prozent. Mitglieder, die einen Zusammenschluss zu einem Musikinstitut planen, haben nun sehr gute Chancen auf eine Förderung.

Im Zentrum der Diskussion stand die nmz-Reform. Der 1. Vorsitzende, Dr. Franzpeter Messmer, der auch die nmz-Arbeitsgruppe des DTKV leitet, erläuterte den gegenwärtigen Stand der Diskussion (siehe Kolumne). Mit großer Mehrheit wurde die Reform angenommen. 

Jürgen Lachner, der nicht nur als Schatzmeister die Finanzen des Landesverbands überwacht, sondern auch als Webmaster den Internetauftritt betreut, rief die Delegierten und überhaupt die Mitglieder auf, sich aktiver am Internetauftritt zu beteiligen. So ist es möglich, auf eigene Konzerte, auf Veröffentlichungen von Büchern oder CDs hinzuweisen. Im vergangenen Monat wurde das Forum für Lehrbeauftragte eröffnet. Hier können Lehrbeauftragte über ihre Situation diskutieren und Informationen austauschen. Ebenso gibt es Foren für Private Musikinstitute und Private Musiklehrkräfte. Eine rege Beteiligung an diesen Foren ist wichtig für die zukünftige Arbeit des Landesverbandes. 

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