Tanzbare musikalische Reise durch die Kontinente

Musikmesse Festival: Macase & friends geben ein Konzert in der Frankfurter Brotfabrik


(nmz) -
„Bantu Groove“ – Makossa und Bikutsi, die urbane Musik Kameruns, kombiniert mit sehr viel poppigem Drive – das ist Macase. Seit vielen Jahren begeistert die Band aus Yaoun-dé mit inspirierten Programmen und warmen, souligen Stimmen ihr Publikum in Zentralafrika und darüber hinaus – nun auch erstmalig in Frankfurt am Main.
Ein Artikel von nmz-red

Zu hören sind sie am Freitag, den 8. April in der Brotfabrik in einer ganz besonderen Kombination: Neben ihrem klassischen Programm präsentieren sie die Ergebnisse eines Workshops mit weiteren afrikanischen Musikern sowie Studenten der Popakademie Baden-Württemberg, der gemeinsam von Music In Africa, Siemens Stiftung und Goethe-Institut im Vorfeld des Konzertes in Mannheim durchgeführt wird. Und das ist typisch für Macase: In seiner 20-jährigen Geschichte hat sich die Band immer wieder neu erfunden und durch die Hinzunahme junger Musiker Stile integriert, Neues ausprobiert und damit frische Impulse gesetzt: eine tanzbare musikalische Reise, die Kontinente umspannt.

Das Konzert im Rahmen des Musikmesse Festival ist eine Kooperation von Music in Africa, Siemens Stiftung, Goethe-Institut, Popakademie Baden-Württemberg, Brotfabrik, Afroton und ConBrio Verlag. Es ist Teil des Projekts „Future Forum: Focus on Africa“ auf der Musikmesse 2016 am Stand E 50 „Classic and future” von ConBrio.

Music in Africa präsentiert dort weitere Afrika-Themen: eine Video Compilation mit zeitgenössischer afrikanischer Musik sowie Videos, die die zeitgenössische afrikanische Kunst beleuchten. Eine kleine Ausstellung mit Noten aus Afrika ermöglicht einen Einblick in die SAMRO-Collection. Die SAMRO, das südafrikanische Pendant zur deutschen Verwertungsgesellschaft GEMA, editiert auch Vokalmusik und diverse Instrumentaltitel.

Weiter werden afrikanische Musikinstrumente gezeigt werden. Gesprächsrunden und Interviews mit Vertretern von Music in Africa und deutschen Kulturpolitikern behandeln Themen wie „Cultural Exchange with Africa”, „Copyright and Piracy in Africa” oder „Doing business in Africa”.

Mehr dazu auch auf Seite 25 im Interview mit Nathalie von Siemens von der Siemens Stiftung.

Konzert: 8. April, Frankfurt, Brotfabrik Beginn 20.30 Uhr, Eintritt Euro 15 im VVK; Euro 19 an der AK; Eintritt mit Festivalticket (Bändchen) kostenlos

Weitere Artikel: 

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
CAPTCHA
Diese von Menschen zu lösende Aufgabe ist zur Vermeidung von Spam-Inhalten leider notwendig.
Bild-CAPTCHA
Geben Sie die Zeichen ein, die im Bild gezeigt werden.

Ähnliche Artikel