Wertvolle Ansätze und Informationen

Bundesdelegiertenversammlung des DTKV in Essen


(nmz) -
In der zentral gelegenen Folkwang-Musikschule, direkt hinter dem Collosseum in Essen, fand am 6. März die Bundesdelegiertenversammlung 2010 des DTKV statt. Zum gleichen Zeitpunkt gab es im Hause eine Info-Veranstaltung zum Projekt „Jedem Kind ein Instrument“ – JeKi –, über das der Leiter der Stiftung JeKi, Herr Grunenberg, am Beginn der Sitzung ausführlich berichtete.
Ein Artikel von Adelheid Krause-Pichler.

Ausgabe: 
4/10 - 59. Jahrgang

JeKi – die nmz berichtete mehrfach – ist ohne Zweifel eine wünschenswerte, ausnahmsweise mit sehr viel Geld geförderte Maßnahme, die entsprechend in die Bildungslandschaft integriert werden muss. Dafür bedarf es sicher noch etlicher Debatten und Kooperationen zwischen Schulen und Musikschulen in den Ländern.

Die Berichte der einzelnen Präsidiumsmitglieder, die neben ihrer eigentlichen Präsidiumsfunktion alle in Gremien des Deutschen Musikrats und Kulturrats tätig sind und so die Interessen des Berufsverbandes vertreten, informierten die Mitglieder eingehend über die kulturellen Zielsetzungen und Debatten in unserem Land.

Mit der Arbeit der Bundesfachausschüsse „Neue Musik“, „Medien“, „Musikberufe“, den Projektbeiräten „Jazz“ und „Jugend Musiziert“ ist die Musikszene außergewöhnlich gut abgedeckt.

Die Vorsitzende der Länderkonferenz Friederike Haufe (Vorsitzende LV Hamburg) forderte für das jährliche Treffen der Landesvorsitzenden mehr Möglichkeiten zum direkten Austausch sowie die Wiederaufnahme eines Rotationsprinzips der Konferenzorte. Die Darstellung der Landesverbände an ihrem Standort solle auch zum besseren Verständnis der Sorgen und Aktivitäten der Länder beitragen.

Ein zentraler Punkt der Tagesordnung war die Verbesserung der Darstellung des Verbandes in der nmz durch einen eigenen Einlegeteil (sog. Buch), in dem der DTKV-Bundesverband und die Landesverbände sich präsentieren können. Vorteile sind hierbei, dass der DTKV-Teil in der gesamten nmz-Auflage von 20.000 Exemplaren zu finden sein wird und eine größere Verbreitung und Werbewirksamkeit verspricht. Zudem kann das Zeitungsbuch auch als eigenes Publikationsorgan verwendet werden. Die inhaltliche Konzeption dieser voraussichtlich zehnseitigen DTKV-Einlage soll wesentlich effizienter gestaltet werden – mit kulturpolitischen Themen, aktuellen Berichten und Nachrichten, Porträts wichtiger Tonkünstler und Darstellung der Arbeit in den Ländern.

Die Konzeption, die in der Arbeitsgruppe nmz ausgearbeitet wurde, fand positive Zustimmung; offen sind nach wie vor Fragen der sich ergebenden, geringen Mehrkosten und der redaktionellen Betreuung. Diese werden jedoch bis zur Länderkonferenz im November in Rostock geklärt werden können, in der ein endgültiger Beschluss zu erwarten ist.
Zum derzeitigen Stand der Ausgleichsvereinigung KSK berichtete Rechtsanwalt Jürgen Werner ausführlich: Die Prüfungen haben noch keine konkreten Ergebnisse ergeben, die KSK hat an den DTKV noch keinen Pauschalierungsbetrag herangetragen. Herr Mixa ist in Verhandlungen mit dem Deutschen Musikrat, der gemeinsam mit dem DTKV eine Ausgleichsvereinbarung für alle Mitgliedsverbände anstrebt.

Zur neu geplanten Rechtbroschüre erläuterte RA Werner die Grundkonzeption einer Broschürensammlung über diverse Einzelthemen, von denen einzelne Bereiche bereits durch Publikationen gut abgedeckt sind.

Der Schatzmeister konnte mit einer positiven Jahresbilanz aufwarten und verkünden, dass es nun gelungen ist, aufgrund solider Verhältnisse Frau Herzog als Geschäftsführerin des DTKV fest einzustellen. Damit ist eine längere Zeit der Aushilfssituation vorerst überstanden. Insgesamt eine konstruktive und informative Delegiertenversammlung des DTKV.

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