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Alle Artikel kategorisiert unter »Anne Kotzan«
Ein Traum wurde Wirklichkeit
06.10.11 (Anne Kotzan) -
Das so viele Maler inspirierende Licht, die blumige Luft und über die alten Gemäuer huschende Schatten – enge Gassen und steile Treppen winden sich nach oben. Vor den Türen blühen Oleander, Hibiskus und Geranien. Von der Terrasse des Palazzo Ricci eröffnet sich ein weiter Ausblick über ineinander verschachtelte Dächer in die harmonische Hügellandschaft der Toskana. Das unermüdliche Spiel der Mauersegler konkurriert mit der ebenso beharrlich ertönenden Musik. Aus den offenen Fenstern, aus denen dem Passanten einst die sehnsüchtigen Lautenklänge des Minnesängers entgegen wehten, dringen nun die schwingender Saiten der Schüler der bekannten Geigerin Ida Bieler. Einst wären sich hier die Talente Monteverdis und Michelangelos begegnet, heute sind es die von Studierenden und Lehrenden internationaler Musik- und Kunsthochschulen.
Orpheus in der Unterwelt – Eine Opernproduktion der HfMT Köln
16.02.11 (Anne Kotzan) -
Bedenkt man die Nähe von Komponist und Spielstätte, dann lag es für die Studierenden und Dozenten der Fachbereiche Gesang und Musiktheater sowie für das Hochschulorchester der Hochschule für Musik und Tanz Köln auf der Hand, Jacques Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ als Stück aufzugreifen. Lange Zeit war an der Hochschule nichts aus der leichten Muse gespielt worden und thematisch fügte "Orpheus" sich beinahe organisch in den Spielplan des Kooperationspartners „Bayer Kultur“.
Vollmundiger Jazzabend für Augen und Ohren
17.02.10 (Anne Kotzan) -
Alle Jahre wieder ... – und so war es in der Hochschule für Musik Köln am 4. Dezember 2009 auch schon wieder soweit, die nun bereits neunte Cologne Jazz Night in Folge zu bespielen. Das internationale Festival für Jazz und Populäre Musik wurde im Jahr 2000 als einmaliger Präsentationsabend der Jazzabteilung im Rahmen des 75-jährigen Jubiläums der Hochschule veranstaltet und hat sich wegen seines großen Erfolges als jährliches Event etablieren können. Die insgesamt aufwendig zu organisierende Jazz Night – auf zwei Bühnen spielten im ständigen Wechsel unterschiedliche Bands – ist damit ein einmaliges Projekt einer Hochschule für Musik. Ziel sind Begegnung und Austausch junger Musiker untereinander sowie mit international renommierten Künstlern, auch auf internationaler Ebene, und die erarbeiteten Stücke vor einem breiten Publikum auf der Bühne zu präsentieren. Der große Andrang, vor allem auch von nicht hochschulzugehörigen Besuchern wird dem Anspruch gerecht, eine professionelle Plattform zu bieten und gleichzeitig die Institution nach außen zu öffnen.

