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Alle Artikel kategorisiert unter »Christiane Franke«

Fit für den Einsatz im Ganztagsbereich

30.01.11 (Christiane Franke) -
Wie kommt die Sprache der Musik in das Gehirn der Kinder? Diese Frage steht im Zentrum, wenn es darum geht, Kinder musikalisch zu bilden und dafür von Anfang an stimmige Konzepte und Strategien zu entwickeln. Die richtigen Antworten und Umsetzungsformen findet nur eine starke pädagogische Persönlichkeit, ausgestattet mit dem Verständnis, dass musikalische Bildung nur langfristig gelingt und nur dann, wenn das Ziel nicht primär Wissensvermittlung lautet, sondern Musik erfahrbar machen.

Beste Qualität für die Kinder

30.01.11 (Christiane Franke) -
Die erwartungsfrohe Spannung im Foyer im THEATERINKEMPTEN ist zum Greifen nahe. Knapp 1.300 Eltern, Kinder und Lehrer aus einem weiten Einzugsgebiet rund um Kempten sind angereist, um auf zwei Vorstellungen verteilt die Suite „Don Quichotte de la Mancha“ für Percussion-Duo und Streichorchester von Franz Kanefzky zu erleben. Einer von ihnen ist Emirhan. Normalerweise spielt der Neunjährige an solchen Tagen Fußball. Doch an diesem Samstag hat er seine besten Kleider angezogen und wartet mit seinem Vater auf den Konzertbeginn. Vor einem Monat war Vladimir Lakatos vom Münchner Rundfunkorchester in seiner Schule in Lindenberg im Allgäu, um die Violine vorzustellen und ein wenig von dem neuen Stück zu erzählen. Das hat Emirhan gepackt. Nun will er das Violinspiel erlernen.

Musikpläne schmieden, aber das Klappern nicht vergessen

05.11.09 (Christiane Franke) -
Seit Juli 2009 ist Irmgard Schmid neue Generalsekretärin des Bayerischen Musikrats (BMR). Mit ihr, dem seit einem Jahr amtierenden BMR-Präsidenten Thomas Goppel und mit Christiane Franke, Projektleiterin des Netzwerks Musik in Bayern, sprach Juan Martin Koch über bayerische Musikpolitik.

Komponieren im Computerzeitalter

01.07.06 (Christiane Franke) -

Tief gebeugt versinken Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klasse in die Betrachtung der Arie „A cenai teco“ aus Mozarts „Don Giovanni“. Ihr Arbeitsauftrag lautet, herauszufinden, auf welche Weise und mit welchen Mitteln Mozart diese dramatische Szene vertonte. So einfach die Frage auch wirkt, scheint sie es nicht zu sein. Vorsichtig lenkt Matthias Ockert den analytischen Blick der Schüler. Nach und nach benennen sie Intervalle, Melodien, harmonische Verläufe, bestimmte Akkordfolgen, Rhythmen, Formteile. „Diese und viele weitere Aspekte haben wir in dieser Arie genau analysiert“, erklärt Ockert, „und dann generiert, also in Zahlen- und Datenmaterial umgewandelt. Auf diese Weise haben wir Grundmaterial gebildet, die Ausgangsbasis für das Neue.“

Hoch im Kurs: die Bachpflege in Aschaffenburg

01.04.06 (Christiane Franke) -

Seinen Fuß hat Johann Sebastian Bach nie auf Aschaffenburger Territorium gesetzt, und doch steht die Bachpflege hier hoch im Kurs. Der Ehrgeiz einiger weniger Musikenthusiasten, den weltweit bedeutendsten Bach-Interpreten sowie unterschiedlichen Aufführungspraktiken einmal im Jahr am Untermain ein Podium zu verschaffen und dazu die intime Atmosphäre architektonisch und historisch bedeutsamer Konzertorte zu nutzen, gab den entscheidenden Ausschlag: vor mehr als 20 Jahren zur Gründung einer innovativ und kreativ agierenden Bachgesellschaft und nun 2006 zur Ausrichtung des 81. Bachfestes der Neuen Bachgesellschaft vom 28. Juli bis 6. August in und um Aschaffenburg.

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