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Alle Artikel kategorisiert unter »Christoph Vratz«

Eine Buchreihe, die sich tönend fortspinnt

06.12.11 (Christoph Vratz) -
Auch wenn es nicht so wirken mag, sie kennt doch eine innere Form von Ruhe. Dann dient ihr die Musik als Genussmittel im Verborgenen. Wenn’s draußen regnet, ist etwa Leoš Janačék ein willkommener Gast: „Auf verwachsenem Pfade“, herrlich melancholische Klaviermusik, gespeist aus mährischen Volksklängen. Morgens, wenn Heidenreich ihre Küche betritt, stellt sie meist als erstes das Radio an: Musik – was sonst? Doch dazu braucht sie keine semiwissenschaftlichen Erklärungsversuche, keine Ausführungen zu Kontrapunkt oder Reprise. Nein, Musikmoderationen im Radio sollen Lust auf Mehr wecken, nicht mehr und nicht weniger.

Unterhaltsam und erhellend

03.05.11 (Christoph Vratz) -
Er fühlt sich als Österreicher jüdisch-ungarischer Abstammung. Äußere und innere Heimat liegen nicht immer eng beieinander, doch bei ihm irgendwie schon. Hans Landesmann – ein Name, der zum Synonym wurde für erfolgreiche, leidenschaftliche Arbeit hinter den Kulissen. Denn Landesmann ist weder Pianist noch Dirigent noch Sänger, kein Rampenmann also. Im nächsten Jahr feiert er seinen 80. Geburtstag, 1977 wurde er Generalsekretär des Wiener Konzerthauses, bevor er Ende der 80er-Jahre ins Direktorium der Salzburger Festspiele wechselte und schließlich 2009 als Gründer und Leiter die erste Salzburg Biennale erlebte.

Der Zauber hält der Analyse stand

07.07.10 (Christoph Vratz) -
„Geleitwörter“ bergen immer ein gewisses Gefahrenpotential. Diese Art des Vorab-Lobes lullt den Leser entweder von vornherein ein und stimmt ihn milde, oder aber sie bringt ihn in Hab-Acht-Stellung, ob die Vorschusslorbeeren tatsächlich berechtigt sind.

Was es heißt, musikalisch zu sein

06.10.09 (Christoph Vratz) -
Christoph Drösser: Hast du Töne? Wa-rum wir alle musikalisch sind, Rowohlt Verlag, Reinbek 2009, 320 S., E 19,90, ISBN 978-3-498-01328-8

Überwindung im Schreiben

01.07.08 (Christoph Vratz) -

Briefwechsel Arnold Schönberg – Alban Berg, hrsg. v. Juliane Brand, Christopher Hailey u. Andreas Meyer (Briefwechsel der Wiener Schule, Bd. 3), Schott, Mainz u. a. 2007, 2 Bde., LII, 657 S., XIII, 655 S., Abb., € 69,95, ISBN 978-3-7957-0546-6

Dauerhafter Erkenntnisgewinn

01.04.08 (Christoph Vratz) -

Nikolaus Harnoncourt: „Töne sind höhere Worte“. Gespräche über romantische Musik, hrsg. v. Johanna Fürstauer, Residenz Verlag, Salzburg/St.Pölten 2007, 415 S., € 22,90, ISBN 978-3-7017-3055-1

Musik-Assoziationen

01.02.08 (Christoph Vratz) -

Wolf Loeckle (Hg.): Identitäten. MusikWeltDenken. München, Belleville. 275 S.,
€ 19,80. (BR Radiobuch Nr. 5) – Angabe zum Preis nur anhand der anderen BR-Bände vermutet!

Schallplatte zum Schmökern

01.04.07 (Christoph Vratz) -

Herfrid Kier: Der fixierte Klang. Zum Dokumentarcharakter von Musikaufnahmen mit Interpreten Klassischer Musik, Verlag Dohr, Köln 2006, 811 S. Abb., € 49,80, ISBN 3-936655-31-6

Herbert von Karajan, klangseziert

01.03.07 (Christoph Vratz) -

Peter Uehling: Karajan. Eine Biographie. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2006, 414 S., Abb., € 24,90, ISBN 3-498-06884-9

Wegweiser in Thomas Manns Musikwelten

01.11.06 (Christoph Vratz) -

Volker Mertens: Groß ist das Geheimnis. Thomas Mann und die Musik, Militzke Verlag, Leipzig 2006, 288 S., CD, € 34,90, ISBN 3-86189-747-4

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