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Alle Artikel kategorisiert unter »Dirk Klose«

Ein Freund, ein guter Freund

01.11.11 (Dirk Klose) -
Hubert Ortkemper (Hg.): Werner Richard Heymann. „Liebling, mein Herz lässt dich grüßen.“ Der erfolgreichste Komponist der UFA-Zeit erinnert sich, Schott, Mainz 2011, 368 S., € 22,99, ISBN 978-3-7957-0751-4

Musik gehört zu unserer Natur

03.05.11 (Dirk Klose) -
Manchmal müssen Dinge wiederholt gesagt werden, auch wenn sie selbstverständlich erscheinen. „Mit Musikerziehung“, so der in München lehrende Musikwissenschaftler Christian Lehmann, „werden Fähigkeiten ausgebildet, die ebenso zum Wesen, zur ‚Grundausstattung‘ des Menschen gehören wie Bewegung, Sprachkompetenz und logisches Denken.“

Verfemt, verfolgt, ermordet

20.12.10 (Dirk Klose) -
Der Ausstellung „Entartete Kunst“ 1937 in München ließ das NS-Regime ein Jahr später die Ausstellung „Entartete Musik“ in Düsseldorf folgen. Gezeigt wurde alles, was den Machthabern als „undeutsch“, „krank“ und „dekadent“ galt. Am Pranger standen selbstverständlich Schönberg, Hindemith, Alban Berg, Kurt Weill und Franz Schreker, aber auch viele andere wie etwa Erich Korngold, Jean Gilbert, Victor Hollaender oder Oscar Straus. Zu dieser Zeit waren die meisten von ihnen längst aus Deutschland geflohen oder hatten Berufsverbot; der Exodus hunderter schon etablierter oder hoffnungsvoller Talente war ein Aderlass, der bis heute nachwirkt.

Auf den Spuren des musikalischen Berlin

07.09.10 (Dirk Klose) -
Wolfgang Feyerabend: Berlin. Eine musikalische Entdeckungsreise, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2009, 220 S., € 24,90, ISBN 978-3-534-17240-5

Zwei in einer großen Stadt

02.03.09 (Dirk Klose) -
Es sind immer noch Evergreens, manche schon fast hundert Jahre alt: „Immer an der Wand lang“, „Das war sein Milljöh“, „Zwei in einer großen Stadt“ oder „Die kleine Bank am Großen Stern“. Text und Musik meist von einem der mitunter kaum zu unterscheidenden Kollos: Vater Walter (1878–1940) und Sohn Willi (1904–1988), beide urmusikalische Talente, die das leichte und doch so geistreiche Genre von Schlager und Operette in Berlin über Jahrzehnte geprägt haben. Beide durchlebten Höhen und Tiefen gleichermaßen: rauschende Erfolge mit Melodien, die bis heute volkstümlich sind und gesungen werden, Abgründe aber auch, weil sie sich entweder finanziell übernahmen oder – nach 1933 – nicht so auf Linie waren, wie es die braunen Machthaber wollten.

Komponisten und ihre Exilerfahrungen

06.10.08 (Dirk Klose) -

Die Erfahrungen des Exils sind aus dem europäischen Bewusstsein gar nicht wegzudenken. Bis auf die west- und nordeuropäischen Demokratien waren nahezu alle europäischen Staaten im 20. Jahrhundert mit der bitteren Lektion des Exils konfrontiert – die Betroffenen mit harten persönlichen und beruflichen Erfahrungen, die Länder selbst mit dem Verlust eines Teils ihrer Elite.

In den Fängen des Regimes

01.12.07 (Dirk Klose) -

Misha Aster: „Das Reichsorchester“. Die Berliner Philharmoniker und der Nationalsozialismus, Siedler Verlag, München 2007, 400 S., Abb., € 21,95, ISBN 978-3-88680-876-2

Wenn es auf der Bühne blitzt und donnert: Katastrophenerfahrungen in Kunst, Musik und Theater

01.11.07 (Dirk Klose) -

Jürgen Schläder/Regina Wohlfarth (Hrsg.): AngstBilderSchauLust. Katastrophenerfahrungen in Kunst, Musik und Theater, Henschel Verlag, Berlin 2007, 272 S., Abb., € 29,90,
ISBN 978-3-89487-573-2

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