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Da hört doch der Spaß auf …

05.09.11 (diverse) -
Mit „JeKi in den Alltag der Kinder integrieren“ war das nmz-Gespräch mit Birgit Walter, der neuen Direktorin der JeKi-Stiftung, übertitelt. Es löste eine Flut von Online-Kommentaren aus, die vorwiegend anonym veröffentlicht wurden. Warum dies so ist, darüber können wir nur spekulieren. Vermutlich ist es eine Mischung aus Netzgepflogenheiten, subjektiven und polmischen Kommentaren sowie der Wunsch, gegenüber dem Arbeitgeber unerkannt zu bleiben. Für die aktuelle nmz stellen wir einige interessante Zitate zusammen. Die Originalbeiträge finden Sie unter http://www.nmz.de/artikel/jeki-in-den-alltag-der-kinder-integrieren

Weihe, Werkstatt, Wirklichkeit

09.12.09 (diverse) -
Kultur- und Bildungspolitik - Pädagogik - Sachbücher - Biografisches

Rückblende

06.10.09 (diverse) -
Zum 50. Todestag von Louis Spohr - Zum Tode Marcel Cuveliers - Musik und Völkerverständigung

Positionen, Statements, Streit und klare Worte II

30.04.09 (diverse) -
Sehen Sie dazu die kompletten Videos unter www.nmz.de

Positionen, Statements, Streit und klare Worte

30.04.09 (diverse) -
Sehen Sie dazu die kompletten Videos unter www.nmz.de

Eine Zeit der Unsicherheiten

01.04.00 (diverse) -

Als Künstler-Vertreterin einer jüngeren Generation stehe ich jetzt hier oben und zwar als eine doppelt getroffene: Es gibt kein Kunst- und kein Frauenministerium mehr. Beide in den 70er-Jahren schwer erkämpften Ministerien wurden in kürzester Zeit abgeschafft. Wohl ein Zeichen dafür, wie wenig der politischen Klasse diese beiden Bereiche bedeuten. Kann ich als Komponistin auf meinem Terrain, mit Musik protestieren? Dennoch will ich dort, wo gehandelt wird, nicht schweigen. In einer Zeit, die Kunst und Künstler verleugnet, sie als nutzlos, als Kuriosität wahrnimmt, macht der Künstler das, was er muss, und spricht so von dem, was nichts nützt. Dies ist die einzige Art von Reaktion, die ihm in Momenten der Krise, des Chaos, der Verletzung von Menschenrechten, Intoleranz und Zeiten der Unsicherheiten bleibt. Die Fähigkeit in den Mitteln des Mitreißens, der Spannung, der bewussten Anwendung von Prinzipien des Ausdrucks und des Baus sowie die Bewusstmachung des schöpferischen Akts, ist des Künstlers einzige Möglichkeit des Reagierens. Obwohl uns Komponisten das Wort fehlt – um mit Schönbergs Opernfigur Moses zu sprechen: „Oh Wort, du Wort, das mir fehlt“ – können wir mit rein musikalischen Mitteln vielleicht auch Protest demonstrieren. So war für mich das Konzertprogramm mit Bergs Drei Orchesterstücken und Mahlers Sechster Symphonie im Konzerthaus Wien am 4.2., dem Tag der Regierungsangelobung, ein solcher – ein denkwürdiges Konzert. Es erinnerte daran, dass vor sechzig Jahren die Musik der österreichischen Komponisten Berg und Mahler noch als „entartete Kunst“ galt. Das österreichische Problem ist nicht Schuld, sondern der Glaube, sich um das Eingeständnis der Schuld und des Schuldig-Geworden-Seins herumdrücken zu können. Der Glaube, dass es da eine Hintertür gibt, war immer da, und jetzt will er wieder herrschen. Für mich als Komponistin kann der Sinn von Musik nicht darin liegen, Menschen mit Verheißungen einer alle Grenzen überbrückenden Gemeinsamkeit einzulullen und gefügig zu machen. Ich kann die Wirklichkeit nicht besser machen als sie ist. Ich möchte bewusst denkende Menschen, Selberdenker als Zuhörer haben, die in der Musik und in der Kunst überhaupt die Widerspiegelung des suchenden Menschen sehen, der entschlossen ist, das Gewohnte zu begreifen, das Herrschende zu überwinden und ins Unbekannte vorzustoßen – der daher seiner Umgebung gegenüber offener und toleranter ist.

Sieg oder Niederlage für die Kunst

01.12.99 (diverse) -

Tabea Zimmermann, Sie haben, was Wettbewerbe betrifft, ungefähr alles abgesahnt und abgeräumt, was es so gibt, bloß nicht den ARD-Wettbewerb. Woran lag es?

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