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Alle Artikel kategorisiert unter »Guido Fischer«

Vorsicht vor Ludwig van Beethoven

01.03.04 (Guido Fischer) -

Lazar Berman: Schwarz und Weiß – Erinnerungen und Gedanken eines Pianisten zwischen Ost und West, Staccato-Verlag, Düsseldorf 2003, 218 S., € 28,00, ISBN 3-932976-22-3

Zwischen Realität und Fiktion

01.07.01 (Guido Fischer) -

Spätestens seit Glasnost und Perestroika hat der ungezwungene Umgang mit der Moderne auch unter den baltischen Komponisten Hochkonjunktur. Meditative Klangsinnlichkeit (Arvo Pärt) und die neo-romantische Neudeutung von Volksmusik (Peteris
Vasks) bilden dabei eine oft von Reibungspunkten befreite Tonsprache, die kaum mit Atonalem liebäugelt.

Unter dem Himmel von Los Angeles

01.02.01 (Guido Fischer) -

Passender als mit dem Projekt „Bach 2000“ hätte das Jahrtausendende nicht begangen werden können, um umfangreich auch an den oft verloren gelaubten Moralkodex christlicher Prägung zu erinnern. Doch der missionarisch-religiöse Eifer ist bis in die Musik des 20. Jahrhunderts hinein nie ganz ausgeblendet worden. Sei es nun im Spätwerk Igor Strawinskys oder Franz Schmidts, dessen Oratorium „Das Buch mit sieben Siegeln“ erst kürzlich durch Nikolaus Harnoncourt beeindruckend rehabilitiert worden ist. Oder bei Olivier Messiaen mit seiner „Franziskus“-Oper und in György Ligetis Apokalypsen-Fantasie „Le Grand Macabre“, die zu den jüngeren, wenngleich unterschiedlichen Musiktheater-Prozessionen gehören. Und denen sich auch Peter Sellars bereits angenommen hat. Hier als ein reduziertes Regie-Gebet, dort über surrealistische Regie-Ingredienzen.

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