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Alle Artikel kategorisiert unter »Hermann Wilske«
„Es ist die Musik, die das Land im Innersten zusammenhält“
Das Original hat Geburtstag
Historische Aufführungspraxis? – ein Kongress in Trossingen stellte kritische Fragen
An authentischem Ort - die Opernfestspiele Schloss Glatt mit Webers „Freischütz“
Rossini und Rihm in Wildbad
Wer in der Musik des 19. Jahrhunderts nach Hölderlin-Vertonungen sucht, der wird kaum fündig – mit einer geradezu erstaunlichen Hartnäckigkeit haben ihm die Komponisten dieser Zeit die kalte Schulter gezeigt. Im 20. Jahrhundert hingegen hat sich dies grundlegend geändert. Ligeti, Henze oder Heinz Holliger seien stellvertretend genannt, an erster Stelle jedoch Wolfgang Rihm.
Neuer Gesangswettbewerb
Wenn heute von Gesangswettbewerben die Rede ist, dann mag man zunächst unwillkürlich an jene unsäglichen Castings zu „Superstar“-Sendungen denken: Mit Juroren auf der einen Seite, die einem bedenklichen Voyeurismus im Publikum Vorschub leisten, mit Kandidaten andererseits, die nicht selten vor sich selbst geschützt werden müssten. Was hat all das mit dem „Sing mit!“ - Wettbewerb gemeinsam, der nun in der Karlsruher Musikhochschule mit einem Abschlusskonzert über die Bühne ging?
Immanenter Zug zum Ganzheitlichen erwünscht
Es ist eigentlich erst ein gutes Jahrzehnt her, seit Musikermedizin in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Damals haben sich an der gesundheitlichen Betreuung von Musikern beteiligte Institutionen zur „Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin“ (DGfMM) zusammengeschlossen, und seit 1992 finden regelmäßig Kongresse auf nationaler wie auf internationaler Ebene statt. Als Zentren wären in Deutschland die Musikhochschule Hannover (Prof. Altenmüller) oder die Universität Leipzig zu nennen, ohne dass bereits von einer hinreichenden Institutionalisierung des Faches Musikermedizin in der Hochschullandschaft gesprochen werden könnte.
Die fatale Wucht kruden Effizienzdenkens
Das Strickmuster der Orchesterauflösungen ist stets dasselbe: Man denkt laut nach über angeblich nicht länger tragbare Kosten, welche die Orchester verursachen. Der Stein wird ins Wasser geworfen, und je nach dem, mit welcher Stärke es fortan im Blätterwald rauscht, werden schließlich die finalen Konsequenzen angegangen.
Informationen
Der viersemestrige Zusatzstudiengang wird seit 1998 an der Hochschule für Musik Detmold durchgeführt und wird im Wintersemester 2004 neu beginnen. Er wendet sich an Absolventen aller Studiengänge für Musiker, Musikpädagogen und Musikwissenschaftler.
Dieses im deutschsprachigen Raum einzigartige Studienangebot schafft die notwendigen Qualifikationen für die Moderation und Organisation von Familien- und Kinderkonzerten bis hin zu Konzerten für Vorschulkinder, für die Betreuung pädagogischer Programme von Orchestern und freien Ensembles, für Referententätigkeit bei Kulturinstitutionen bis zur Einführung in Abo-Konzerte und die Gestaltung von Kindermusikfestivals.
Der unbedingte Wille zur Innovation
Der Verband hat 1,3 Millionen Mitglieder. Mehr als 18.000 Orchester sind in ihm organisiert. Trotzdem kennt ihn kaum jemand, und das ist nun schon seit einem Vierteljahrhundert so. Die Rede ist von der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV), in der nahezu alle Blasmusiker der gesamten Republik organisiert sind.

