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Alle Artikel kategorisiert unter »Hermann Wilske«

„Es ist die Musik, die das Land im Innersten zusammenhält“

31.10.11 (Hermann Wilske) -
Wie die Made im sprichwörtlichen Speck? Ein bisschen gewagt ist dieses Bild für den Landesmusikrat Baden-Württemberg. Auch wenn man sich dort im Vergleich zu anderen Bundesländern recht gut gepolstert mit Fragen der Musikpolitik oder der Kinder- und Jugendbildung auseinandersetzen kann. Prof. Dr. Hermann Wilske, der seit Juni amtierende Präsident des Landesmusikrates Baden-Württemberg, ist sich dieser privilegierten Situation bewusst, denkt jedoch nicht daran, den Dingen ihren kulturpolitischen Lauf zu lassen. Mit ihm sprach Susanne Fließ über Theorie und Praxis des Lehrbetriebs, glückliche Menschen auf schwäbischen Tanzböden und musikpädagogische Mogelpackungen.

Das Original hat Geburtstag

01.06.10 (Hermann Wilske) -
Als sich im Mai des Jahres 2000 mehr als 100 Persönlichkeiten aus Kultur und Gesellschaft im Stuttgarter Landtag trafen, um das Bündnis „Singen mit Kindern“ aus der Taufe zu heben, da gab es nicht wenige, die der Überzeugung waren, diese Initiative doch besser unter der Flagge „Musik mit Kindern“ auf den Weg zu bringen.

Historische Aufführungspraxis? – ein Kongress in Trossingen stellte kritische Fragen

25.03.09 (Hermann Wilske) -
Baden-Württemberg hat gleich 5 Musikhochschulen, andere Bundesländer besitzen häufig nur eine einzige. Da nimmt es nicht Wunder, wenn der Verdrängungswettbewerb im Südwesten der Republik mitunter von besonderer Intensität ist und es zuweilen besonderer Anstrengungen bedarf, um sich in diesem Umfeld zu profilieren. Dies gilt allzumal für die Musikhochschule Trossingen. Schon 1992, als die Historische Aufführungspraxis an Hochschulen allein im schweizerischen Basel eine Heimstatt hatte, erkannte der damalige Rektor Jürgen Weimer früh die Zeichen der Zeit und richtete ein Institut für Alte Musik ein.

An authentischem Ort - die Opernfestspiele Schloss Glatt mit Webers „Freischütz“

02.10.08 (Hermann Wilske) -
Selbst in Baden-Württemberg wissen nur wenige, wo Glatt liegt. Um es großzügig zu beantworten: Etwa auf halber Strecke zwischen der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Bodensee. Auch als Kulturträger hat sich dieser kleine Flecken unweit des Neckars bislang nicht profiliert. Aber das ist jetzt anders geworden.

Rossini und Rihm in Wildbad

30.09.08 (Hermann Wilske) -

Wer in der Musik des 19. Jahrhunderts nach Hölderlin-Vertonungen sucht, der wird kaum fündig – mit einer geradezu erstaunlichen Hartnäckigkeit haben ihm die Komponisten dieser Zeit die kalte Schulter gezeigt. Im 20. Jahrhundert hingegen hat sich dies grundlegend geändert. Ligeti, Henze oder Heinz Holliger seien stellvertretend genannt, an erster Stelle jedoch Wolfgang Rihm.

Neuer Gesangswettbewerb

01.04.07 (Hermann Wilske) -

Wenn heute von Gesangswettbewerben die Rede ist, dann mag man zunächst unwillkürlich an jene unsäglichen Castings zu „Superstar“-Sendungen denken: Mit Juroren auf der einen Seite, die einem bedenklichen Voyeurismus im Publikum Vorschub leisten, mit Kandidaten andererseits, die nicht selten vor sich selbst geschützt werden müssten. Was hat all das mit dem „Sing mit!“ - Wettbewerb gemeinsam, der nun in der Karlsruher Musikhochschule mit einem Abschlusskonzert über die Bühne ging?

Immanenter Zug zum Ganzheitlichen erwünscht

01.05.06 (Hermann Wilske) -

Es ist eigentlich erst ein gutes Jahrzehnt her, seit Musikermedizin in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Damals haben sich an der gesundheitlichen Betreuung von Musikern beteiligte Institutionen zur „Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin“ (DGfMM) zusammengeschlossen, und seit 1992 finden regelmäßig Kongresse auf nationaler wie auf internationaler Ebene statt. Als Zentren wären in Deutschland die Musikhochschule Hannover (Prof. Altenmüller) oder die Universität Leipzig zu nennen, ohne dass  bereits von einer hinreichenden Institutionalisierung des Faches Musikermedizin in der Hochschullandschaft gesprochen werden könnte.

Die fatale Wucht kruden Effizienzdenkens

01.11.04 (Hermann Wilske) -

Das Strickmuster der Orchesterauflösungen ist stets dasselbe: Man denkt laut nach über angeblich nicht länger tragbare Kosten, welche die Orchester verursachen. Der Stein wird ins Wasser geworfen, und je nach dem, mit welcher Stärke es fortan im Blätterwald rauscht, werden schließlich die finalen Konsequenzen angegangen.

Informationen

01.06.04 (Hermann Wilske) -

Der viersemestrige Zusatzstudiengang wird seit 1998 an der Hochschule für Musik Detmold durchgeführt und wird im Wintersemester 2004 neu beginnen. Er wendet sich an Absolventen aller Studiengänge für Musiker, Musikpädagogen und Musikwissenschaftler.
Dieses im deutschsprachigen Raum einzigartige Studienangebot schafft die notwendigen Qualifikationen für die Moderation und Organisation von Familien- und Kinderkonzerten bis hin zu Konzerten für Vorschulkinder, für die Betreuung pädagogischer Programme von Orchestern und freien Ensembles, für Referententätigkeit bei Kulturinstitutionen bis zur Einführung in Abo-Konzerte und die Gestaltung von Kindermusikfestivals.

Der unbedingte Wille zur Innovation

01.06.04 (Hermann Wilske) -

Der Verband hat 1,3 Millionen Mitglieder. Mehr als 18.000 Orchester sind in ihm organisiert. Trotzdem kennt ihn kaum jemand, und das ist nun schon seit einem Vierteljahrhundert so. Die Rede ist von der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV), in der nahezu alle Blasmusiker der gesamten Republik organisiert sind.

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