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Alle Artikel kategorisiert unter »Ines Stricker«

Ein Faible fürs Intime: Zum Internationalen Wettbewerb für Liedkunst 2010 der Hugo-Wolf-Akademie

25.09.10 (Ines Stricker) -
Die Atmosphäre im Konzertsaal der Musikhochschule Stuttgart war hoch konzentriert. Vorn auf der Bühne trugen die Sänger und Pianisten ihre Lieder vor, im Halbdunkel lauschten aufmerksam Publikum und Jury. Wer hier als Duo einen Preis gewinnen wollte, musste die anstrengende Prozedur dreimal erfolgreich bestehen. Und mit jeder Runde wurde es schwieriger.

Das Neue in die Mitte der Gesellschaft holen - Die Region Stuttgart versucht sich an der „Zukunftsmusik“

08.09.10 (Christine Fischer) -
Klanginstallation, Musik- und Video-performance, musikalisches Sportstück: In Stuttgart und Umgebung gibt es Anfang Oktober die „Zukunftsmusik“. Schauplatz des Festivals für zeitgenössische Musik sind zwölf Städte der Region. Veranstaltet wird die ursprünglich als einmalige Ausgabe gedachte „Zukunftsmusik“ von der Institution Musik der Jahrhunderte und der KulturRegion Stuttgart. Ines Stricker hat im Vorfeld mit Christine Fischer, der Intendantin von Musik der Jahrhunderte, gesprochen.

Kaderschmiede für die Oper von morgen

28.08.09 (Ines Stricker) -
Die Sonne brennt, die Mücken schwirren, die Mauersegler schweben über den Schlosshof. Gelegentlich durchstreifen auch Besucher den schönen Innenhof des Weikersheimer Schlosses. Das junge Sängerensemble vorne auf der hohen gewundenen Bretterbühne, bei dieser szenischen Probe noch von einem Klavier statt vom RIAS Jugendorchester Berlin begleitet, lässt sich davon nicht im Geringsten stören.

Neues Erscheinungsbild, neuer Service

27.03.09 (Ines Stricker) -
Die diesjährige Bundesdelegiertenversammlung des Deutschen Tonkünstlerverbandes e.V. (DTKV) fand vom 6. bis 8. März in Jena statt. Auf dem Programm standen neben den Berichten des Präsidiums und der Delegierten aus den Landesverbänden unter anderem die künftige Repräsentation des DTKV in der Neuen Musikzeitung und die ebenfalls seit einiger Zeit geplante Gründung einer Ausgleichsvereinigung. Die Vorsitzende der DTKV-Länderkonferenz Almut Auerswald hatte dafür gesorgt, dass die diesjährige Bundesdelegiertenkonferenz in den hellen und modernen Räumen der Musik- und Kunstschule Jena stattfinden konnte. Hier wurden bereits in der Präsidiumssitzung vor der Konferenz wichtige Themen verhandelt, wie etwa die vom DTKV ausgerichtete D-A-CH-Tagung vom 11. bis 13. September 2009 in Wildbad Kreuth, in der es um den Bologna-Prozess gehen wird.

Entdeckung der Glückshormone

01.11.08 (Ines Stricker) -
„Mit Musik geht alles besser“, tönte es an diesem Oktoberwochenende durch die Kölner Musikhochschule. Ein bisschen ließ der Ufa-Filmschlager von 1943 schon an die alten Durchhalteparolen denken. Denn das Thema des diesjährigen Symposiums der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin an der Kölner Musikhochschule lautete „Was hält Musiker gesund?“. Bisher hat sich die 1994 in Mainz gegründete Gesellschaft mit dem Kürzel DGfMM vor allem mit den Krankheiten der Musiker beschäftigt.

Positive Entwicklung mit Nebenwirkungen

03.10.08 (Ines Stricker) -

In der letzten Zeit wurde es um die Künstlersozialkasse (KSK) nicht mehr still. Die in Europa einmalige Institution sorgt dafür, dass freiberufliche oder überwiegend freiberufliche Künstler und Publizisten kranken-, renten- und pflegeversichert sind. Zu den Verwertern künstlerischer Leistungen gehören typischerweise Verlage, Theater, Konzertveranstalter, aber auch Unternehmen und Firmen, die Eigenwerbung betreiben und dafür freiberufliche Graphiker, Komponisten, Webdesigner, Werbetexter beschäftigen, leisten Künstlersozialabgabe.

Sonderbehandlung Künstlersozialversicherung?

01.04.08 (Ines Stricker) -

Im Juni des vergangenen Jahres trat die dritte Gesetzesnovelle zum Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) in Kraft. Zur Erinnerung: Freiberufliche Künstler und Publizisten, die über die Künstlersozialkasse (KSK) bei ihrer gesetzlichen oder privaten Krankenkasse versichert sind, müssen nur die Hälfte des normalen Satzes zur Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung zahlen. Die andere Hälfte übernehmen der Bund und die Unternehmen, die Dienste freiberuflicher Künstler oder Publizisten in Anspruch nehmen. Diesen Anteil leisten die Unternehmen in Form der Künstlersozialabgabe, die derzeit 4,9 Prozent jedes gezahlten Honorars beträgt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die honorierten Künstler selbst über die Künstlersozialkasse versichert sind oder nicht.

Eine erwünschte Zumutung weniger: bedauerlicherweise

01.12.07 (Ines Stricker) -

Schon allein der Titel erregte Aufmerksamkeit: „Zum letzten Mal Ensemble 13/Manfred Reichert“ prophezeite das Programm, so dass klar wurde: Eins hängt mit dem anderen zusammen, getrennt voneinander können Manfred Reichert und das 1973 von ihm ins Leben gerufene und geleitete Karlsruher Ensemble 13 nicht existieren.

Nur billige Arbeitskräfte?

01.12.07 (Ines Stricker) -

„Froh zu sein bedarf es wenig, doch bald habt ihr uns erledigt“ – mit dieser Neufassung des bekannten Kanons von Heinrich Leberecht August Mühling machten rund 70 Lehrbeauftragte an baden-württembergischen Musikhochschulen in Stuttgart auf ihre Probleme aufmerksam. Fernsehen und Tageszeitungen berichteten über die als Protestkonzert organisierte Kundgebung, die auch auf die Lage der Lehrbeauftragten in den übrigen Bundesländern hinweist.

Wie kommt Kultur an die Schule?

01.11.05 (Ines Stricker) -

Vom Donnerstag, den 6. bis Sonntag, den 9. Oktober öffneten sich den Kongressbesuchern die Pforten der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Medizin und Musikpädagogik, Stimme-Sprache-Musik oder die Zusammenarbeit mit Kirchenmusik, Musikschule und Musikbünden: wie sich beim diesjährigen Landeskongress der Musikpädagogik zeigte, bietet das Thema Schulmusik und Musikerziehung in Deutschland einen erfreulichen Facettenreichtum.

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