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Alle Artikel kategorisiert unter »Ines Stricker«
Ein Faible fürs Intime: Zum Internationalen Wettbewerb für Liedkunst 2010 der Hugo-Wolf-Akademie
Das Neue in die Mitte der Gesellschaft holen - Die Region Stuttgart versucht sich an der „Zukunftsmusik“
Kaderschmiede für die Oper von morgen
Neues Erscheinungsbild, neuer Service
Entdeckung der Glückshormone
Positive Entwicklung mit Nebenwirkungen
In der letzten Zeit wurde es um die Künstlersozialkasse (KSK) nicht mehr still. Die in Europa einmalige Institution sorgt dafür, dass freiberufliche oder überwiegend freiberufliche Künstler und Publizisten kranken-, renten- und pflegeversichert sind. Zu den Verwertern künstlerischer Leistungen gehören typischerweise Verlage, Theater, Konzertveranstalter, aber auch Unternehmen und Firmen, die Eigenwerbung betreiben und dafür freiberufliche Graphiker, Komponisten, Webdesigner, Werbetexter beschäftigen, leisten Künstlersozialabgabe.
Sonderbehandlung Künstlersozialversicherung?
Im Juni des vergangenen Jahres trat die dritte Gesetzesnovelle zum Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) in Kraft. Zur Erinnerung: Freiberufliche Künstler und Publizisten, die über die Künstlersozialkasse (KSK) bei ihrer gesetzlichen oder privaten Krankenkasse versichert sind, müssen nur die Hälfte des normalen Satzes zur Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung zahlen. Die andere Hälfte übernehmen der Bund und die Unternehmen, die Dienste freiberuflicher Künstler oder Publizisten in Anspruch nehmen. Diesen Anteil leisten die Unternehmen in Form der Künstlersozialabgabe, die derzeit 4,9 Prozent jedes gezahlten Honorars beträgt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die honorierten Künstler selbst über die Künstlersozialkasse versichert sind oder nicht.
Eine erwünschte Zumutung weniger: bedauerlicherweise
Schon allein der Titel erregte Aufmerksamkeit: „Zum letzten Mal Ensemble 13/Manfred Reichert“ prophezeite das Programm, so dass klar wurde: Eins hängt mit dem anderen zusammen, getrennt voneinander können Manfred Reichert und das 1973 von ihm ins Leben gerufene und geleitete Karlsruher Ensemble 13 nicht existieren.
Nur billige Arbeitskräfte?
„Froh zu sein bedarf es wenig, doch bald habt ihr uns erledigt“ – mit dieser Neufassung des bekannten Kanons von Heinrich Leberecht August Mühling machten rund 70 Lehrbeauftragte an baden-württembergischen Musikhochschulen in Stuttgart auf ihre Probleme aufmerksam. Fernsehen und Tageszeitungen berichteten über die als Protestkonzert organisierte Kundgebung, die auch auf die Lage der Lehrbeauftragten in den übrigen Bundesländern hinweist.
Wie kommt Kultur an die Schule?
Vom Donnerstag, den 6. bis Sonntag, den 9. Oktober öffneten sich den Kongressbesuchern die Pforten der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Medizin und Musikpädagogik, Stimme-Sprache-Musik oder die Zusammenarbeit mit Kirchenmusik, Musikschule und Musikbünden: wie sich beim diesjährigen Landeskongress der Musikpädagogik zeigte, bietet das Thema Schulmusik und Musikerziehung in Deutschland einen erfreulichen Facettenreichtum.

