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Alle Artikel kategorisiert unter »Josefine Köhn«

Niemand will die Musiker bestehlen

01.03.04 (Josefine Köhn) -

Sex, Drugs and Rock’n’Roll war vorgestern. Computer ist cool – und tatsächlich gibt es auch schon die ersten Anzeichen, dass sich die Festplatte in Zukunft als Musikarchiv durchsetzen wird – anstatt langer Regale voller Platten und exklusiv designten CD-Türmen im Wohnzimmer. MTS Inc, die Muttergesellschaft von Tower Records, ging Anfang Februar Bankrott und sucht nach Investitionspartnern. Schuld an den schlechten Geschäften sollen wieder mal die Tauschbörsen sein. Und dass, obwohl mittlerweile mehr als eine Handvoll Studien belegen, dass Kazaa, Gnutella und Co. maximal für einen Bruchteil der Einnahmeverluste verantwortlich sind.

Web-Watch

01.03.04 (Josefine Köhn) -

Mit Musik, Unterhaltung und den Mög-lichkeiten des Internets will Declareyourself.com (http://www.declareyourself.com) junge Amerikaner zum Wählen motivieren. Tatsache ist, dass nur 36 Prozent aller Wahlberechtigten Jugendlichen im Jahr 2000 an die Urnen gingen, das sind 45 Millionen Stimmen. Nur fünf Prozent von ihnen könnten der Wahl einen anderen Ausgang bescheren. Dieses Ergebnis der „Youth Vote 2004 Pre-Campaign“, einer Studie der Princeton Survey Research Associates International, ist Motivation genug für den Produzenten Norman Lear, eine Reihe von Persönlichkeiten und Firmen zusammenzutrommeln, um die Jugendlichen über ihren möglichen Beitrag zur US-Demokratie zu informieren. Mit dabei sind Künstler, Musiker, Schauspieler und Politiker, darunter die South-Park- Macher Matt Stone und Trey Parker, Cameron Diaz und Nancy Reagan. Weil das aber nicht reicht, um Jugendliche ins Wahllokal zu holen, wird mit einer Live-Spoken-Word-Tour durch 18 US-Colleges getourt, im Sommer ein gigantisches Konzert veranstaltet und im Fernsehen übertragen. Zusätzlich zu den Live-Events und Festivals, bei denen sich die Jugendlichen natürlich auch für die Wahl registrieren können, wirbt Declareyourself.com online mit Multimedia-Material, unter anderem mit dem von 50 Country-Stars in Nashville aufgenommenen „America the Beautiful“-Video zum 225. Jahrestag der Nation, mit Blogs, Informationen und Links zu den Präsidentschaftskandidaten und Parteien sowie gemeinsam mit anderen Jugend orientierten Internet-Partnern. So lädt die soziale Netzwerksite Friendster.com (www.friendster.com) etwa alle Präsidentschaftskandidaten dazu ein, ihr Profil online zu stellen. Der Mega-Radiosender Clear Channel (http://www.clearchannel.com) wird das Projekt mit Konzerten und Übertragungen unterstützen. Ein weiterer großer Partner ist Rock the Vote (http://www.rockthevote.com), eine gemeinnützige Organisation, die vor allem mit Unterstützung von Rock- und Rapmusikern das gleiche Ziel verfolgt, nämlich jungen Leute davon zu überzeugen: Wählen ist cool!

Link-Tipps

01.03.04 (Josefine Köhn) -

Während sich online-Musikvertriebe wie iTunes, Napster und co. noch immer gegenseitig die Marktanteile streitig machen, hat eine kleine New Yorker Firma ein neues Konzept entdeckt. RipDigital wandelt seit Dezember vergangenen Jahres auf Anfrage CDs in digitale Daten um. Für etwa einen Dollar pro CD wird aus einer unübersichtlichen und Platz raubenden CD-Sammlung ein geordnetes MP3-Archiv auf der Festplatte. Und die Nachfrage ist immens. Natürlich könnte das jeder Besitzer eines CD-Brenners eigentlich leicht selbst machen. Aber wie Mitbegründer Dick Adams selbst meint: „In New York gibt es anscheinend mehr Leute mit Geld als mit Zeit. Schließlich wollen sich viele Leute ihre Zigaretten ja auch nicht selbst drehen.“

In jeder dritten Pepsi-Flasche spielt die Musik

01.02.04 (Josefine Köhn) -

Die Musikindustrie jubelt. Online-Musikvertriebe wie iTunes und Napster haben nach einer Studie des amerikanischen Marktforschungsinstituts Nielsen SoundScan deutlich zu einem Rückgang der Umsatzeinbußen beigetragen (2002: 13 Prozent, 2003: 2,2 Prozent). Die Branche scheint zu boomen: „Mittlerweile sind dreimal so viele Musikvertriebe online, wie wir brauchen“, erklärt Josh Bernoff, Analyst bei Forrester Research (www.for rester.com). Aber welchen soll man nutzen?

Wird das Internet der Plattenladen der Zukunft?

01.12.03 (Josefine Köhn) -

Endlich ist das Herunterladen von Musik aus dem Netz legal, aber ist es immer noch attraktiv? In den USA kämpfen bereits eine ganze Reihe von Serviceanbietern um Marktanteile – und es werden weltweit immer mehr. Mittlerweile ist es fast unmöglich geworden, sich einen Überblick über alle angebotenen legalen online Musikvertriebe zu verschaffen. Wer sich nicht auf die Werbekampagnen verlassen will, in der vor allem iTunes seinen Service als cooles Optimum für Musikfans präsentiert, muss sich bei jedem Anbieter durch einen Dschungel von Nutzungsbedienungen kämpfen.

Nicht nur konsumieren, sondern produzieren

01.09.03 (Josefine Köhn) -

Mit der Entwicklung des Internets muss die Geschichte des Komponierens neu geschrieben werden. Längst ist der Komponist nicht mehr der einsame Maestro, der aus seinem eigenen Genie heraus die Noten mit Tinte und Feder aufs Papier setzt. Technologie und Fortschritt haben den Kompositionsprozess revolutioniert – und nicht selten ist vor allem bei elektronischen Stücken das Medium selbst, der Computer beziehungsweise das Internet, gleichzeitig auch Inspiration.

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