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Alle Artikel kategorisiert unter »Jürgen Simon«

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01.03.11 (Anja Bossen) -
Künstler sind arm – nur dann sind sie wahre Künstler. Das romantische Bild von Spitzwegs „Armem Poeten“, der in seiner armseligen Kammer einen Regenschirm aufspannt, um sich vor dem Regen zu schützen, der durch das undichte Dach tropft, ist weithin bekannt. Auch Puccini zeichnet in seiner Oper „La Bohème“ die Armut der Künstler nach: Die künstlerisch tätigen Protagonisten, ein Maler, ein Musiker und ein Dichter, hausen ebenfalls in einer elenden Dachkammer und haben kein Geld zum Heizen und nichts zu essen. Diese Darstellung entspricht den realen Lebensverhältnissen vieler Künstler, Kunst- und Musiklehrer im 19. Jahrhundert, die sich mühsam mit Aufträgen und Privatstunden über Wasser hielten. Aufgrund der desolaten Lebensverhältnisse wurden bereits Ende des 19. Jahrhunderts innerhalb der verschiedenen Kunstsparten erste gewerkschaftliche Organisationen gegründet.

Desaströs: Musikschullehrer im Prekariat

07.12.08 (Jürgen Simon) -
Von Februar 2008 bis April 2008 wurde von der Fachgruppe Musik in ver.di eine bundesweite Umfrage zur Einkommenssituation und zu Arbeitsbedingungen von Musikschullehrkräften organisiert (wir berichteten). Die Auswertung der insgesamt 2.480 Fragebogen ist hiermit abgeschlossen.
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