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Alle Artikel kategorisiert unter »Michael Scheiner«
Gestaltungskraft und Vielfalt
Regensburger Jazzpapst - Zum Tod von Richard Wiedamann
Spannende Begegnung: Till Brönner und Günter Baby Sommer bei den Leipziger Jazztagen
Moderner Swing und anarchische Clubsounds: die neue CD von „Dombert`s Urban Jazz“
Swingender Paukenschlag: das Jazzorchester Regensburg mit einem „Tribute to Duke“
Vom Krautrock zur Neuen Deutschen Welle
Elegie für Entwurzelte
Wer schon einmal bei einem der deprimierend schönen Filme von Theo Angelopoulos weinen musste (ohne sich dafür zu schämen), kann dafür ganz sicher die Musik von Eleni Karaindrou verantwortlich, wenigstens mitverantwortlich machen. Die griechische Komponistin und Pianistin hat mehrere Filme ihres Landsmannes mit berückend melancholischen und in ihrer Behutsamkeit und dunklen Schönheit scheinbar wenig griechischen Soundtracks verwoben.
Auch auf der 2005 live im Athener Megaron aufgenommenen „Elegie für Entwurzelte“ steht eine Komposition zu einem Angelopoulos-Film im Mittelpunkt neben einer weiteren, die ungefähr zeitgleich zu einer verfilmten Euripides-Adaption – „Trojan Women“ – entstanden ist. „Ich war schockiert“, erzählt Karaindrou, „weil es sich im Kern um die gleiche Geschichte von Ausbürgerung und Entgrenzung handelte, nur eben 2.500 Jahre später.“
Über Paternalisten und verkappte Rassisten
Christian Broecking: Black Codes,
Verbrecher-Verlag, Berlin 2005, 140 S., € 13,00, ISBN 3-935843-60-7
Punk-Saulus
Dirk Buck: Teenage Wasteland, hrsg. v. Archiv der Jugendkulturen, Verlag Thomas Tilsner, 192 Seiten, 15,- €

