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Alle Artikel kategorisiert unter »Moritz Eggert«
Personalia 2012/05
Die Gedanken sind frei – aber nicht kostenlos
Ü gegen Uh – Die GEMA-Mitgliederversammlung 2011, ein Stimmungsbericht
Was wir von Kindern lernen können: Moritz Eggerts Plädoyer für eine ungezähmte Musikerziehung
Im Schöpferischen wirkt das große Nichtwissen
Lob der Provinz, Lernort für Demut und Pragmatismus
Für eine Handvoll Tomaten – Der „Bad Boy Of Music“ lüftet sein Pseudonym
Redundanzmaschine kontra Elfenbeinturm
Die Diskussion U gegen E (oder umgekehrt) ist im Moment in aller Munde. Während auf der einen Seite rührend betroffen der Untergang des Abendlandes und der totale Ausverkauf an den Kommerz beklagt wird, macht sich die andere Seite Gedanken über die vermeintlichen Irrtümer der Neuen Musik und ergeht sich in fehlgeleiteten Ratschlägen an die E-Komponisten, es doch einfach mal wieder mit „gefälligeren“ Klängen zu versuchen.
Der Mythos von der ungeliebten Neuen Musik
Es war einmal ein kleiner Verleger, der lebte in einem Haus im großen Notenwald. Jeden Morgen ging der arme Mann in den Wald, um Noten zu ernten, aber ach: Die Bäume waren immer so voller Noten, dass der kleine Verleger überhaupt nicht alle tragen konnte. Und nachdem er mühsam die wenigen Noten, die er bewältigen konnte, auf seinem Buckel nach Hause getragen hatte, waren schon am nächsten Morgen die Äste wieder voller neuer Früchte. Aber die Noten, die er so mühselig erntete, wurden fröhlich von den bösen Kopierteufelchen in alle Welt verbreitet, so dass er noch nicht einmal den gebührenden Lohn für seine mühselige Arbeit bekam. Und so wurde der arme Mann immer ärmer und immer schwächer, und da es so war, konnte er auch immer weniger Noten ernten und verkaufen.

