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Alle Artikel kategorisiert unter »Moritz Eggert«

Personalia 2012/05

28.04.12 ((nmz-redaktion)) -
Moritz Eggert zum Tod der Theremin-Spielerin Barbara Buchhholz +++ Preisregen in Bremen: Siggi Loch, Hans-Jürgen Linke und Julia Hülsmann +++ Münchner Musikpreis und Jazz-Echo an die Unterfahrt +++ Rainer Mehlig zum Siebzigsten Von April 1971 bis Mai 2005 leitete Rainer Mehlig als Geschäftsführer die Geschicke

Die Gedanken sind frei – aber nicht kostenlos

06.03.12 (Moritz Eggert) -
Als der französische Filmpionier Meliés seinen Film „Die Reise zum Mond“ anfangs des letzten Jahrhunderts in den USA verkaufen wollte, war ihm ein gewisser Edison mit seinen eigenen illegalen Kopien schon zuvorgekommen. Für Meliés‘ Filmproduktion war das der Ruin. Aus der rapide sich ausbreitenden mechanischen Reproduktion ergab sich also die Notwendigkeit, die Urheberrechtsgesetze im Bewusstsein der Gesellschaft zu verankern – erst seitdem gibt es den Begriff „geistiges Eigentum“.

Ü gegen Uh – Die GEMA-Mitgliederversammlung 2011, ein Stimmungsbericht

26.06.11 (huf) -
Leider konnte die nmz-Redaktion in diesem Jahr die Mitgliederversammlung der GEMA nicht vor Ort verfolgen. Wobei dies bislang immer auch nicht ganz einfach war. Bei den Beratungen der Mitglieder wünschte man bislang die Gegenwart der Presse nicht. Und so waren viele Informationen aus zwar guter aber immer auch nur zweiter Hand. In diesem Jahr hat unser BadBoy Moritz Eggert die leidige Chronisten-Pflicht, als Komponist auch direkt am Ort, übernommen. Summa: „Wenn es eine Hölle gäbe, dann müsste man sie sich gewiss vorstellen wie eine GEMA-Versammlung.“

Was wir von Kindern lernen können: Moritz Eggerts Plädoyer für eine ungezähmte Musikerziehung

03.05.11 (Moritz Eggert) -
Dass Deutschland seit der PISA-Studie 2001 unter einem „Bildungsschock“ steht und seitdem einen Minderwertigkeitskomplex von der Größe der Antarktis entwickelt hat, ist unumstritten. Das Volk der Dichter und Denker nur internationaler Durchschnitt? Das konnte und durfte nicht sein. Zahllos sind seither die Versuche, unsere Bildung wieder auf Vordermann zu bringen. [aus nmz 5-11]

Im Schöpferischen wirkt das große Nichtwissen

29.01.11 (Moritz Eggert) -
Nachrufe sind oft vor allem Betonung des Geleisteten. Dies ist im Falle Hans-Ulrich Engelmanns nur richtig, denn er hat sehr viel als Komponist geleistet und ein großes, wichtiges Werk geschaffen, dessen längst fällige Neubeurteilung zum Beispiel Gerhard Rohde zu Recht gefordert hat. Wo kam er her? „Student Nr. 1“ der Darmstädter Ferienkurse (also der erste eingetragene Student der Ferienkurse – hierauf war er immer besonders stolz). Schüler – zur selben Zeit wie Hans Werner Henze – von Wolfgang Fortner. Abgebrochenes Architekturstudium, als Resultat: bleibendes Faible für Konstruktion und Bildende Kunst. Leidenschaft Theater: Arbeit als Dramaturg und Regisseur. Studium der Philosophie, unter anderem – natürlich – bei Adorno.

Lob der Provinz, Lernort für Demut und Pragmatismus

29.05.09 (Moritz Eggert) -
Das seit Anfang Mai im nmz-Netz geführte „Bad Blog of Musick“ hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem Forum kontroverser Diskussionen rund um die Neue-Musik-Szene entwickelt. Der im Folgenden abgedruckte Eintrag Moritz Eggerts sucht in der vermeintlichen Kulturprovinz nach neuen Perspektiven.

Für eine Handvoll Tomaten – Der „Bad Boy Of Music“ lüftet sein Pseudonym

03.02.09 (Moritz Eggert) -
Seien wir mal ernst. Diesmal werde ich als Bad Boy nicht das tun, was man erwartet. Keine Bonmots, keine Spitzen, keine Polemik. Stattdessen möchte ich erzählen, warum ich diese Kolumne begonnen habe und welche Idee dahinter stand.

Redundanzmaschine kontra Elfenbeinturm

01.04.04 (Moritz Eggert) -

Die Diskussion U gegen E (oder umgekehrt) ist im Moment in aller Munde. Während auf der einen Seite rührend betroffen der Untergang des Abendlandes und der totale Ausverkauf an den Kommerz beklagt wird, macht sich die andere Seite Gedanken über die vermeintlichen Irrtümer der Neuen Musik und ergeht sich in fehlgeleiteten Ratschlägen an die E-Komponisten, es doch einfach mal wieder mit „gefälligeren“ Klängen zu versuchen.

Der Mythos von der ungeliebten Neuen Musik

01.05.01 (Moritz Eggert) -

Es war einmal ein kleiner Verleger, der lebte in einem Haus im großen Notenwald. Jeden Morgen ging der arme Mann in den Wald, um Noten zu ernten, aber ach: Die Bäume waren immer so voller Noten, dass der kleine Verleger überhaupt nicht alle tragen konnte. Und nachdem er mühsam die wenigen Noten, die er bewältigen konnte, auf seinem Buckel nach Hause getragen hatte, waren schon am nächsten Morgen die Äste wieder voller neuer Früchte. Aber die Noten, die er so mühselig erntete, wurden fröhlich von den bösen Kopierteufelchen in alle Welt verbreitet, so dass er noch nicht einmal den gebührenden Lohn für seine mühselige Arbeit bekam. Und so wurde der arme Mann immer ärmer und immer schwächer, und da es so war, konnte er auch immer weniger Noten ernten und verkaufen.

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