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Alle Artikel kategorisiert unter »Nathalie Waehlisch - ddp«
Berlin - Der Streit zwischen dem Musikrechte-Verwerter GEMA und dem Videoportal YouTube über die Nutzung von Musikwerken geht weiter. Das Landgericht Hamburg lehnte den Erlass einer einstweiligen Verfügung ab. Der Antrag der GEMA und anderer Verwertungsgesellschaften wurde mangels Eilbedürftigkeit zurückgewiesen. Die YouTube-Mutterfirma Google begrüßte die Entscheidung. Gegen das Urteil kann Berufung beim Hanseatischen Oberlandesgericht eingelegt werden. Die GEMA und die anderen Gesellschaften werden dies prüfen, wie eine GEMA-Sprecherin sagte.
Berlin - Bei den 60. Internationalen Filmfestspielen Berlin ist der türkische Film «Bal» («Honig») mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet worden. Das Werk von Regisseur Semih Kaplanoglu wurde am Samstagabend bei der Preisgala in Berlin zum besten Film gekürt. Filmemacher Roman Polanski erhielt in Abwesenheit den Silbernen Bären für die beste Regie in dem Thriller «Der Ghostwriter». Die deutschen Wettbewerbsbeiträge, darunter Oskar Roehlers umstrittenes Werk «Jud Süß - Film ohne Gewissen» gingen leer aus. 20 Filme waren bei der Jubiläums-Berlinale ins Rennen um den Goldenen und die Silbernen Bären gegangen.
Berlin - Der deutsche Filmemacher Werner Herzog wird Jury-Präsident der 60. Internationalen Filmfestspiele Berlin im Februar 2010. Herzogs Filme zeugten «von der künstlerischen Kraft des Kinos», sagte Berlinale-Direktor Dieter Kosslick am Donnerstag. «Ich freue mich, dass wir diesen herausragenden Regisseur als Jury-Präsidenten für unser 60. Jubiläum gewinnen konnten», fügte er hinzu. Die neue Ausgabe des Festivals erlebt unterdessen wieder einen Ansturm von Film-Bewerbungen. Bisher seien es über 5000 Einreichungen, sagte Kosslick.
Berlin - Der Goldene Bär der 59. Internationalen Filmfestspiele Berlin geht an das Drama «La teta asustada» («The Milk of Sorrow») der peruanischen Regisseurin Claudia Llosa. Der deutsche Film «Alle Anderen» gewann bei der Preis-Gala im Berlinale-Palast am Samstagabend gleich zwei silberne Bären: Birgit Minichmayr wurde als beste Schauspieler gekürt, zudem bekam der Film von Regisseurin Maren Ade den Großen Preis der Jury ex aequo mit dem Wettbewerbsbeitrag «Gigante».
Berlin (ddp-bln). Bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin (5. bis 15. Februar) werden in diesem Jahr fast 390 Filme aus 60 Ländern gezeigt. Als 26. und letzten Film im Wettbewerb kündigte Festival-Direktor Dieter Kosslick in Berlin die US-Produktion «My One And Only» von Richard Loncraine mit Renée Zellweger in der Hauptrolle an. Neben der US-Schauspielerin werden zahlreiche weitere prominente Darsteller wie Kate Winslet, Clive Owen, Keanu Reeves, Demi Moore, Ralph Fiennes, Steve Martin und Michelle Pfeiffer auf dem roten Teppich erwartet.