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Alle Artikel kategorisiert unter »Pat Christ«

Erstmals eine Geige in der Hand: das fränkische Pilotprojekt „WIM - Wir musizieren“ hat die Erwartungen aller Beteiligten erfüllt

14.05.12 (Pat Christ) -
Kindern in ländlichen Regionen Zugänge zum praktischen Musizieren eröffnen, diese Idee steckte hinter dem Pilotprojekt „WIM – Wir musizieren“. Vor zwei Jahren startete die Initiative der Bayerischen Musikakademie in Hammelburg an sieben fränkischen Grundschulen. Die meisten der rund 180 beteiligten Schüler waren vor Projektstart noch nicht vertraut im Umgang mit Flöte, Geige oder Klavier. Nach eineinhalb Jahren intensivem Musikunterricht wünschte die Hälfte dieser Schüler, ein erstes Instrument zu erlernen.

„Ein Quellenschatz allerersten Ranges“

31.10.11 (Pat Christ) -
„Etwa 98 Prozent dieses Bestands war der Forschung bisher völlig unbekannt“, sagt der Musikforscher Dr. Friedhelm Brusniak. Mit seiner Mitarbeiterin Hanna Zühlke verschafft sich der Würzburger Universitätsprofessor derzeit einen Überblick über rund 3.000 handschriftliche und gedruckte Quellen aus dem früheren Nürnberger Sängermuseum. Eine mühsame Angelegenheit. Die originalen Notenblätter, signierten Fotografien, Skizzen und Briefe sind in einem „völlig unwissenschaftlichen“ Bestandsverzeichnis aufgelistet.

Dem Genius auf der Spur

14.12.10 (Pat Christ) -
Ist der kreative Schaffensprozess eines Komponisten erforschbar? Hans Pfitzners Antwort war eindeutig: Nein! Der Musikpsychologe Julius Bahle hingegen wollte mit einer Studie hinter die Geheimnisse des Komponierens kommen. Im Jahr 1936 veröffentlichte er das von ihm in Erfahrung gebrachte. Beim Kongress „Kreativität – Struktur und Emotion“ erinnerte der Hallenser Musikwissenschaftler Professor Wolfgang Auhagen an Bahles bis heute bemerkenswerte Untersuchungen.

Der Manipulation gewahr: Gerhard Stäblers „... vom Anfang im Ende...“ wird am 14. Oktober in Würzburg uraufgeführt

04.10.10 (Pat Christ) -
Um das letzte Wort, um den „Anfang“ im Ende, wurde lange gerungen. Was folgt aus der Beobachtung von „Hass“ und „Mord“, aus der Beobachtung von „Regen aus einer Wolke von Blut“? Resignation wäre die schlechteste Alternative. Hoffnungsappelle ins Vage hinein nicht viel besser. „Lebt!“ Mit dieser Aufforderung endet Gerhard Stäblers Kantate „...vom Anfang im Ende...“, die am 14. Oktober in der Würzburger Neumünsterkirche uraufgeführt wird.

Konträr zu Hollywood: ein Würzburger Symposium zur Mu­sik im Un­ter­hal­tungs­ki­no des Drit­ten Reichs

05.07.10 (Pat Christ) -
Im Dritten Reich produzierte Filme gelten als propagandistisch, doch so einfach ist das nicht. Natürlich war das Unterhaltungskino für die Nazis ein wirkungsvolles Propagandainstrument. Der Anteil echter Propagandafilme an den knapp 1.100 zwischen 1933 und 1945 entstandenen Spielfilmen betrug jedoch nur 14 Prozent. Wobei auch in den Komödien und Melodramen ideologische Werte vermittelt wurden. Die Filmmusik hatte daran einen erklecklichen Anteil.

À la „Casa Verdi“: Yuuko Amanuma will Heime für alternde Musiker gründen

08.07.09 (Pat Christ) -
Ein kleiner Hof, am besten mit Garten, Bäume darin. Im Haupthaus viel Platz für Menschen, die die meiste Zeit ihres Lebens Musik gemacht haben. „Casa di Cielo“ soll es heißen. Himmelshaus. „Vielleicht nenne ich es aber auch noch anders“, sagt Yuuko Amanuma. „Himmelshaus - da meinen manche, dass sie darin sterben müssten.“
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