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Alle Artikel kategorisiert unter »Paul Bräuer«
Von außen wie von innen klingen: ein Gespräch mit dem Pianisten und Komponisten Fazil Say
12.05.11 (Fazil Say) -
Als Pianist wird Fazil Say von New York bis Wien gefeiert für seine körperbetonten Interpretationen etwa von Mozart. Sein Spiel ist selbst dort immer gut zugänglich, wo es gegen Konventionen verstößt. In Deutschland arbeitet Say oft als Artist in Residence – nach Dortmund, Bremen und Hamburg zuletzt auch am Konzerthaus in Berlin. So bekam das Multitalent Fazil Say zunehmend auch die Möglichkeit sich als Komponist und als Programmmgestalter hervorzutun und seinen unbändigen Drang zu allen Facetten des Musizierens noch mehr ausleben zu können. Paul Bräuer sprach für nmz Online mit ihm.
Der Dompteur des Spaßes: Kristjan Järvi will die klassische Musik zu einer Renaissance führen
08.08.10 (Paul Bräuer) -
„Denken Sie an einen Techno-Club, wenn Sie diese Stelle spielen!“ Bei seinen Proben mit dem Baltic Youth Philharmonic spricht Kristjan Järvi unverblümt die Lebenswelten der jungen Musiker an, um aus ihnen in wenigen Proben ein Orchester zu formen. Nur einige sind dieses Jahr zum wiederholten Male dabei. Die meisten der knapp einhundert Studenten aus allen Ostsee-Anrainerstaaten haben sich gerade erst kennengelernt. Und im Juli beginnt ihre Tournee. Von Oslo bis nach Pärnu in Järvis Heimat Estland – von St. Petersburg bis zum Usedomer Musikfestival, dem Initiator dieses Projektes, welches von den Betreibern der Ostseepipeline finanziert wird. Am 10. August spielt das Orchester bei Young Euro Classic in Berlin.
„Zum Einschlafen gibt’s genügend Musiken“
11.12.08 (Paul Bräuer) -
Das Wesen des Faschismus ist es, jeden Aspekt menschlichen Daseins zu einem Kampf auf Leben und Tod zu erklären. Was das für die Musik bedeutet, hat vor siebzig Jahren in Düsseldorf die Ausstellung „Entartete Musik“ gezeigt. Dort wurde Musik als Begründung dafür nutzbar gemacht, Menschen zu deportieren oder in den Selbstmord zu treiben.
Die Probleme sind auf dem Tisch
01.07.08 (Paul Bräuer) -
Wo Künstleragenten und Konzertdirektoren auf Konzerthausbetreiber und Festivalleiter treffen, geht es ums Geschäft, und das bedeutete in den letzten Jahren meist etwas Beklagenswertes. Dass jedoch vom 17. bis zum 19. April mit fast 500 Teilnehmern aus 37 Ländern so viele wie noch nie die 18. Konferenz der „International Artist Managers’ Association“ (IAMA) besuchten, zeigt zumindest einen wachsenden Gesprächsbedarf.

