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Alle Artikel kategorisiert unter »PM - Deutscher Kulturrat«
Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, sieht bei dem heute in den Deutschen Bundestag eingebrachten Haushaltsentwurf des Kulturstaatsministers für das Jahr2012 den Willen, den Haushalt in schwierigen Zeiten zu stabilisieren (Aufwuchs < 1%), fordert aber gleichzeitig die Abgeordneten des Deutschen Bundestags auf, sich bei den nun anstehenden Haushaltsberatungen in den Ausschüssen für eine noch sichtbarere Steigerung des Etats einzusetzen.
Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt, dass SPD und Bündnis 90/Die Grünen in Nordrhein-Westfalen in ihrem Koalitionsvertrag ankündigen, wieder ein Kulturministerium, gemeinsam mit Familie, Kinder, Jugend und Sport, einzurichten. NRW hatte im Jahr 2005 das Kulturministerium abgeschafft und die Verantwortung in die Staatskanzlei verlagert.
Berlin - Bei einer Podiumsdiskussion gestern Nachmittag in der Kulturkirche des 2. Ökumenischen Kirchentags haben sich Kulturpolitiker und Kirchenvertreter für ein gemeinsames kulturpolitisches Wort der Kirchen ausgesprochen. Ein Schwerpunkt dieses gemeinsamen kulturpolitischen Wortes der Kirchen soll die Kulturfinanzierung in Deutschland sein.
Berlin - Die Herausgeber der Zeitung politik und kultur des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann und Theo Geißler, haben heute die Ergebnisse der zweiten Oberbürgermeisterbefragung zu Fragen der kommunalen Kulturpolitik vorgestellt. Die Oberbürgermeister der Städte über 100.000 Einwohnern wurden befragt, wie sich die Kultur in der jeweiligen Stadt mit Blick auf die schwierige Haushaltslage entwickeln wird, ob Spielräume für Investitionen gesehen werden und welche Akzente gesetzt werden sollen.
Ein Staatsziel Kultur und die Gründung eines Nothilfefonds für Kultureinrichtungen müssten im Koalitionsvertrag stehen. Diese Ansicht vertritt der Deutsche Kulturrat. Die Vereinbarung der künftigen Regierungsparteien zeige zwar Zukunftswillen, aber auch Mutlosigkeit, kritisierte der Geschäftsführer des Kulturrates, Olaf Zimmermann, in Berlin.
Berlin - In wenigen Tagen steht der 17. Deutsche Bundestag zur Wahl. In der vergangenen 16. Legislaturperiode wurden wichtige kulturpolitische Entscheidungen in der Mehrzahl positiv, in einigen Fällen aber auch negativ entschieden. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, hat in den letzten Wochen regelmäßig auf einige wichtige Erfolge und Misserfolge der Bundesregierung und des Deutschen Bundestages in den letzten vier Jahren hingewiesen.
Berlin - Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, sieht in dem Vorschlag des Kölner Stadtkämmerers Dr. Norbert Walter-Borjans, 30% des Kulturetats der Stadt Köln einzusparen, ein verheerendes Signal für die Kulturfinanzierung in Deutschland. In Köln ist bereits jetzt zu sehen, was in den kommenden Monaten in vielen Kommunen an der Tagesordnung sein wird.
Der Bundestag hat am Freitag ein Staatsziel Kultur im Grundgesetz endgültig abgelehnt. Ein entsprechender Antrag der FDP-Fraktion zur Aufnahme des Grundgesetzartikels 20b mit dem Satz «Der Staat schützt und fördert die Kultur» stieß auf den geschlossenen Widerstand der großen Koalition. Die Fraktionen von FDP und Die Linke sowie eine Abgeordnete der Grünen stimmten für den Antrag, die überwiegende Mehrheit von Bündnis 90/Die Grünen enthielt sich.
Berlin - Heute fand im Deutschen Bundestag die zweite und dritte Lesung der Föderalismusreform II statt. Mit den Stimmen der Großen Koalition wurde damit die so genannte Schuldenbremse im Grundgesetz verankert. Wenn am 12. Juni der Bundesrat zugestimmt hat, dürfen die Länder ab dem Jahr 2020 keine Schulden mehr machen, der Bund darf bereits ab dem Jahr 2016 nur noch Kredite bis zu 0,35% vom Bruttoinlandsprodukt aufnehmen.
Berlin - Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, mahnt angesichts der vom hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch geführten Debatte um die Verlängerung des Vertrags von ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks an. Diese Unabhängigkeit ist ein hohes Gut, das nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden darf. Insbesondere die Gremien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind verpflichtet, die Unabhängigkeit zu wahren. Aus gutem Grund gibt es in Deutschland keinen Staatsrundfunk, sondern das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.