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Alle Artikel kategorisiert unter »Ruth-Iris Frey-Samlowski«
Doppeltes Jubiläum in der Klaviermethodik
200 Jahre alt und immer noch aktuell diskutiert
Eine Musikmesse für das Dreiländereck
Brücke zwischen Musik, Technik und Psychologie
Eine Pflichtveranstaltung für Musikpädagogen
Neue Noten kurz vorgestellt
Instrumentalpädagogische Werke, Spielliteratur mit verschieden Schwerpunkten, Schwierigkeitsgraden und Zielgruppen, Kammermusik für den Unterricht sowie neue Urtextausgaben halten sich bei den Neuerscheinungen 2007 die Waage, aber auch Fachbücher unterschiedlichster Themen sowie Kinderbücher mit Musikbezug finden sich unter der Vielzahl der neuen Angebote.
Erst denken, dann losrennen
Musikgeschäfte drohen aus Kostengründen langsam zu verschwinden. Die übrig gebliebenen unter ihnen reduzieren drastisch ihre Auswahl an vorrätigem Unterrichtsmaterial. Regional kann Unterrichtsmaterial häufig nur noch per Internet oder per Fernbestellung über den Großhandel bezogen werden. Da ist die Musikmesse Frankfurt unbestritten eine Pflichtveranstaltung für Musikstudenten, aber auch für Instrumentalpädagogen und Schulmusiker. Wo sonst gibt es für Musikstudenten ein vollständigeres Angebot, einen besseren Überblick über den Markt an Unterrichtsmaterial? Wo sonst erfahren sie, was sich aus Mangel an Qualität nicht zu kaufen lohnt? Und wo gibt es mehr wichtige und nützliche Informationen für das Studium, spätere Berufsfelder und den Aufbau einer eigenen Gebrauchsbibliothek für Studium und Beruf?
Der Blick über den Zaun lohnt sich
Im Vergleich zu 2004 ist das Bild der Notenneuheiten der Verlage wenig verändert. Instrumentalpädagogische Werke, Spielliteratur mit verschiedenen Schwerpunkten, Schwierigkeitsgraden und Zielgruppen sowie neue Urtextausgaben halten sich die Waage: So erschienen jeweils dreisprachig (d/f/e) die zweiten Bände von „Sight-Reading“ und „-Singing“ (Schott) als Hilfe und Teil des täglichen Übeprogramms auf dem Weg zur Selbstständigkeit des Schülers und des Laien.
Kreative Anregungen zum Erkunden von Musik
Musik für die Kleinsten und Information für die Eltern sind immer noch nach dem Motto „je früher desto trendy“ angesagt und sind deshalb in Hülle und Fülle, aber auch in äußerst unterschiedlicher Qualität bei den Verlagen zu finden. Hier ist Vorsicht geboten, denn gerade bei den Kleinsten muss eine hohe Qualität des Unterrichtsmaterials mit der bestmöglichen Ausbildung des Lehrers eine Einheit bilden. So konnte der Eindruck entstehen, dass mancher Verlag hier nicht pädagogisch wertvoll investiert, sondern auf der Welle mit schwimmend abkassiert. Aber schließlich sucht der Pädagoge ja die Literatur aus. Durchaus verbietet sich bei der Fülle ein vollständiger Über- und Einblick in die Materialien.
Software liegt immer noch voll im Trend
Das Softwareangebot steigt gegenüber früheren Jahren immer weiter, wenngleich auch für den Pädagogen der Versuch, Sinnvolles von nicht Sinnvollem zu unterscheiden, mit sehr weiten Wegen durch den Elektronik-Dschungel der Musikmesse verbunden ist. Auch ist der computernutzende Pädagoge immer öfter anzutreffen, so dass es durchaus Sinn macht, hier einen kurzen Einblick zu eröffnen und einige Grundsatzfragen einmal mehr, aber berechtigt zur Diskussion zu stellen. Aber natürlich gibt es neben Nützlichem und sehr Nützlichem dabei auch einige Absurditäten, die dem Leser nicht vorenthalten werden sollen.

