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Alle Artikel kategorisiert unter »Theo Geißler«
Sächsischer Humor eingefroren, Dieter Hildebrandt wird Bundespräsident: taktlos 157 – die Nachrichten
03.02.12 (Theo Geißler) -
taktlos ist das Musikmagazin der neuen musikzeitung und des Bayerischen Rundfunks. In jeder Ausgabe gibt es die Nachrichten aus der Welt des Wahren, Schönen und Guten. In Ausgabe 157 liest Berenike Beschle. Video unter weiterlesen.Das Letzte: Wie ich einmal als privater Politik-Berater schuldlos zu versagen scheine
23.12.11 (Theo Geißler) -
Diese Christian-Wulff-Katastrophe hat wirklich eine längere Vorgeschichte. Schuld ist er selbst, oder sein blondes (?) Gift namens Bettina. Ich habe jedenfalls alles mir Mögliche getan, um die Würde und die Glaubwürdigkeit unseres dem Kaspar Hauser doch ähnlichen Staatsoberhauptes zu wahren. Deshalb folgende Ausholung: [aus: politik & kultur 01-12]
Stiften gehen?
10.12.11 (Theo Geißler) -
Inzwischen sind wir so vermessen, unser kleines Leben auf das quantitativ Messbare reduzieren zu lassen. Wir starren auf unbegreifbare Milliarden- und Billiarden-Löcher. Wir lassen unsere Bewegungen von Mobilfunk-Zellen freiwillig exakt lokalisieren. Wir glotzen auf Quoten statt auf Qualität und sind ratlos oder zu feige, wenn es darum geht, Letztere zu benennen, sie zu definieren, auf ihr als Wertmaßstab zu bestehen. [aus nmz 12-11/1-12]
Fenster, weit offen
06.12.11 (Theo Geißler) -
„Spätnachmittag, das kleine Zimmer im Halbdunkel. Still sitzend, der Blick dem Fenster zugewandt, dessen weit geöffnete Flügel den Horizont begrenzen. Still sitzen und schauen, die See und das Fenster zur See.“
Kurz-Schluss: Wie ich einmal versuchte, deutsche Kultur in die Wertschöpfungskette zu hieven
03.12.11 (Theo Geißler) -
Da schafft man als hochprofessioneller Nachrichten-Manipulateur und Desinformations-Meister die besten Voraussetzungen für eine Euro-Rettung (siehe puk 5/11) – und was ist der Dank? Die Versetzung in den gesellschaftlich betrachtet bedeutungslosesten Ekelwinkel der Republik, ins deutsche Kulturleben. Auch noch mit der Maßgabe aus der Chefetage, diesen Augiasstall, diesen Tummelplatz eitler Nichtsnutze und ökonomisch irrelevanter Opportunisten und schier psychotischer Individualisten aufzuräumen und in eine rentable Wertschöpfungskette einzugliedern. Bin ich Herkules?
Goppels Bayern-Marsch, die Räuber-Partei und Turandot im Weltall: taktlos 156 – die Nachrichten
03.12.11 (Theo Geißler) -
Berlin: Die Bild-Zeitung, RTL 2 und die Bundeskulturstiftung starten im nächsten Jahr die Initiative „Volksoper“. Im Rahmen des Vermittlungsprojektes wird. das Erbe deutscher Musikkultur unter die ganz gewöhnlichen Leute gebracht. Opernstoffe werden medial aufbereitet und mit den Möglichkeiten moderner Fernsehtechnik wie Reality-TV kombiniert. Zum Start produziert die Bayerische Volksoper links der Isar Helmut Lachenmanns „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“. Dabei werden Brandanschläge im Allgemeinen aufwändig thematisiert. Regie führt Lars von Trier. Die Hauptrolle übernimmt im Sack-Kostüm Bambi-Preisträger Helmut Schmidt als letzter deutscher Feuerzeug-Besitzer.
Ankündigung: das ist taktlos 155, „Falsches Spiel mit neuen Klängen?“
01.11.11 (mh) -
Live auf BR-Klassik: Am Donnerstag, dem 3. November, um 21:03, die 155. Ausgabe von taktlos, dem Musikmagazin des Bayerischen Rundfunks und der neuen musikzeitung. Thema: „Falsches Spiel mit neuen Klängen?“ Im Studio, neben den Moderatoren Theo Geißler und Marlen Reichert: Silke Egeler-Wittmann (Deutsch- und Musiklehrerin sowie Leiterin der AG Neue Musik am Leininger-Gymnasium), Sigrid Konrad (Pfau Verlag) und Gordon Kampe (Komponist).
Hans-Willi Hefekäuser tritt als Vizepräsident des Deutschen Musikrates zurück
09.09.11 (Theo Geißler) -
In gewisser Weise ein konsequenter Entschluss: Im Rahmen einer von ihm selbst eingeforderten Reinigung und Erneuerung des Deutschen Musikrates – die nach seinem Geschmack gescheitert ist, stellt der zurückgetretene Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände Hans-Willi Hefekäuser jetzt auch sein Amt als Vizepräsident des DMR zur Verfügung. Nicht ohne Aplomb: In seiner breit gestreuten Verabschiedungs-Rundmail erhebt er schwere Vorwürfe gegen die anderen Mitglieder des Musikratspräsidiums, stellt die Arbeit dieses Gremiums und seiner Organe in Frage und kündigt eine Art Abrechnung im Rahmen der kommenden Generalversammlung an. Wir veröffentlichen diese Mail auch, weil der Autor dieser Zeilen, Theo Geißler, namentlich zweimal erwähnt ist. Und wir gestatten uns eine kleine Anmerkung:
Zum 80. Geburtstag von Gerhard Rohde. Ein Liebesbrief von Theo Geissler
09.09.11 (Theo Geißler) -
Alter Junge,heimtückisch, wie unser sehr menschliches nmz-Redaktions-Stäbchen samt digital-anspruchsloser Archiv-Kompetenz nun mal ist, hat man mir kurz vor Deinem achtzigsten meine wirklich substanziell überwältigende Eloge zu Deinem siebzigsten Geburtstag als Print ins ansonsten überflüssige Plastik-Fach unseres sogenannten Posteinganges gelegt. Ich las es, war sehr überrascht, dass ich null Erinnerung an diesen treffenden Text mehr hatte. Bin ich vielleicht – biologisch, wie es heute so börsentauglich wertend in unserer sozialen Krankenkassen-Medizinmaschine heißt, alzheimerisch älter als Du?
Reform-Stau
05.09.11 (Theo Geißler) -
Unsere Nische schrumpft. Das gesamtgesellschaftlich betrachtet kleine Winkelchen, in dem sich hierzulande noch qualitätvolle Komposition, verantwortungsbewusste Musikpädagogik, ästhetisches Experiment, Pflege des gewachsenen Kulturgutes abspielen darf, wird ständig enger. Dabei behilflich ist der Zustand unserer gewählten Volksvertreter, die immer öfter ihre Entscheidungen in der Sache an die Quantität medialer Präsenz heften. Was fest auftritt, massenkompatibel ist, Hype generiert, wird gefördert. Qualität spielt zweite Geige letztes Pult.
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