Dossiers

  • Das ebenso spektakuläre wie in Fachkreisen heiß diskutierte Musikalisierungsmodell „Jedem Kind ein Instrument“ zieht vom Ursprungsland NRW aus weite Kreise. Nach dem im Februar 2007 in Bochum gestarteten Pilotprojekt im Ruhrgebiet und ersten teilnehmenden Schulen in Hessen wird Hamburg als drittes Bundesland das Modell ab dem Schuljahr 2009/2010 in den Unterricht einbinden.

    Einige Texte aus der nmz finden Sie hier zusammengefasst:

  • Der am 18. September in Köln verstorbene Mauricio Kagel gehörte zu den originellsten und profiliertesten Komponisten seiner Generation. Einige der Artikel, die in den vergangenen Jahren in der nmz über ihn erschienen sind, haben wir im Folgenden zusammengestellt. Darunter ist auch ein Text von Kagel selbst, der zeigt, dass er auch über ein Thema wie die Kulturförderung mit dem ihm eigenen hintergründigen Witz philosophieren konnte.

  • Die Entlassung Michael Kaufmanns als Essener Philharmonie-Intendant gibt Anlass, auf seine Arbeit und das kulturpolitische Umfeld zurückzublicken. Dass dem Haus noch „ein paar Stürme“ bevorstehen sollten, hatte Kaufmann bereits 2005 in einem Interview prophezeiht…

  • Über die Donaueschinger Musiktage 2008 hat die neue musikzeitung - dem Gegenstand angemessen innovativ – trimedial berichtet: mit einem aktuellen Blog des Komponisten Stefan Beyer, einem fundierten Bericht in der Printausgabe von Reinhard Schulz und Bewegtbild-Impressionen samt O-Tönen von nmzMedia-Filmemacher Johannes Radsack.

  • Spätestens seit Johannes Kreidlers spektakulärer Aktion vor und in der Berliner GEMA-Zentrale ist die ehrwürdige musikalische Verwertungsgesellschaft auch ins Bewusstsein einer breiteren, ansonsten am Urheberrecht weniger interessierten Öffentlichkeit getreten. Aktuelle Brisanz hat das Thema GEMA durch die Petition erhalten, die seit 19.5. mitgezeichnet werden kann. Es geht dort in der Hauptsache um die Anliegen kleiner Konzertveranstalter und Clubs, die sich von der Abrechnungspraxis benachteiligt und in ihrer Existenz bedroht sehen.

    Über 83.000 Personen haben die Petition bis 1. Juli 2009 im Internet mitgezeichnet. Somit ist das für eine öffentliche Anhörung in der Ausschusssitzung notwendige Quorum schon vor Ende der Frist am 17. Juli erreicht.

    nmz Online hat den Wortlaut der Petition und einige Texte zum Thema zu einem Dossier zusammengestellt. Aktuelle Diskussionen zum Thema gibt es außerdem im Bad Blog of Musick.

    Text der Petition
    Der Deutsche Bundestag möge beschließen….dass das Handeln der GEMA auf ihre Vereinbarkeit. mit dem Grundgesetz, Vereinsgesetz und Urheberrecht überprüft wird und eine umfassende Reformierung der GEMA in Hinblick auf die Berechnungsgrundlagen für Kleinveranstalter, die Tantiemenberechung für die GEMA-Mitglieder, Vereinfachung der Geschäftsbedingungen, Transparenz und Änderung der Inkasso-Modalitäten vorgenommen wird.

    Begründung
    Das Ziel dieser Petition ist nicht die Abschaffung der GEMA, denn geistiges Gut ist schützenswert und die Künstler, sprich die GEMA-Mitglieder und Mitglieder anderer Verwertungsgesellschaften sollen zu ihrem Recht kommen.
    Leider werden die GEMA-GESETZE weder der Musik im Allgemeinen und schon gar nicht der großen Mehrheit ihrer eigenen Mitglieder gerecht.

    Zur Gebührenberechnung für Kleinveranstalter legt die GEMA folgende drei Punkte zu Grunde: Raumgröße, Höhe des Eintrittgeldes und GEMA-Pflicht für die gesamte Veranstaltung ab einem GEMA-pflichtigen Musikstück. Die durchwegs zu hohen Gebühren zwingen Kleinveranstalter die Anzahl der Konzerte zu reduzieren. Viele veranstalten gar keine Konzerte mehr.

    Dem gegenüber werden die Künstler-Tantiemen nach dem so genannten, hochkomplizierten Pro-Verfahren berechnet und der Hauptanteil der GEMA-Einnahmen landen in einem so genannten „großen Topf“.
    Auch viele Künstler sind deshalb in ihrer Existenz bedroht: zu wenig Auftrittsmöglichkeiten und zu geringe Tantiemen.

    Auf Grund der so genannten „GEMA-Vermutung“ verpflichtet die GEMA die Veranstalter auch urheberrechtlich ungeschütztes Material zu melden, was mit einem erheblichen Arbeitsaufwand verbunden ist. Wenn ein Konzert nicht gemeldet wird, erhebt die GEMA eine so genannte Recherche-Gebühr von 100 % der festgelegten GEMA-Gebühren ohne vorherige Mahnung und ohne Kenntnis, ob GEMA-pflichtige Werke aufgeführt und ob dieses Konzert überhaupt stattgefunden hat.

    All diese Probleme belasten die deutschlandweite Life-Kultur.
    Die GEMA wird zunehmend vom „Kultur-Schützer“ zum „Kultur-Vernichter“.

    Quelle: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=4517

  • Am 24. Juli 2009 verstarb mit Reinhard Schulz ein Autor, der die ästhetische Diskussion in der neuen musikzeitung seit den 1980er-Jahren entscheidend geprägt hat. Zur Erinnerung an den wunderbaren Kollegen haben wir im Folgenden eine Auswahl seiner Texte sowie die in der nmz erschienenen Nachrufe zusammengestellt.

  • Anlässlich der 141. Ausgabe des Musikmagazins taktlos zum Thema „Studium bolognese“ haben wir ein Dossier mit nmz-Texten zum Thema Musikhochschulen zusammengestellt. Hier werden nach und nach auch Texte aus dem nmz-Hochschulmagazin veröffentlicht, die bisher nur in den gedruckten Ausgaben zu lesen waren. Den Anfang macht die große Umfrage zum Bologna-Prozess aus der Ausgabe 11-2009.

  • Zweimal zwei kurze Schrägstriche und ein langer dazwischen – seit etwa zwei Jahren sticht einem dieses Logo ins Auge, egal, ob man Programmhefte in Freiburg, Hamburg, Augsburg, Kiel oder Stuttgart in die Hand nimmt. Die Marke steht für das Netzwerk Neue Musik, das größte Förderprojekt, das die Kulturstiftung des Bundes jemals für zeitgenössische Musik auf den Weg gebracht hat. 12 Millionen Euro gehen an 15 Netzwerkprojekte mit insgesamt 250 Einzelinitiativen. Seit 2008 läuft das Netzwerkprojekt, seit spätestens 2009 fließen die Gelder und die Musik erklingt. Anlässlich einer Zwischenbilanz, die die nmz in der Juni-Ausgabe 2010 gezogen hat (Interview mit Hortensia Völckers und Umfrage unter den Kulturreferaten der teilnehmenden Städte) haben wir ein nmz Online Dossier mit Texten und Filmberichten zusammengestellt:

  • Anlässlich der Verleihung des Ernst von Siemens Musikpreises an Friedrich Cerha (Foto: Manu Theobald/Ernst von Siemens Musikstiftung) haben wir eine Auswahl an Texten aus nmz und nmz Online zusammengestellt:

  • Kaum ein musikpädagogisches Projekt hat in den vergangenen Jahren weltweit so viel Echo ausgelöst wie „El Sistema“, das venezolanische Modell, das Kindern und Jugendlichen aus allen sozialen Schichten das Musizieren in Orchestern und Singen in Chören ermöglicht. Anlässlich der Publikation des Buches von Michael Kaufmann und Stefan Piendl, das in der nmz Ausgabe 3/2012 rezensiert wurde, haben wir weitere Texte zusammengestellt, die in den vergangenen Jahren bei uns zu diesem faszinierenden Thema erschienen sind.