12. Münchener Biennale beginnt mit Opern-Uraufführung
Literarische Grundlage seiner ersten Oper sind die «Gesänge des Maldoror» von Isidore Ducasses alias Comte de Lautréamont, der in seiner 1868 publizierten Dichtung laut Maintz die «Inkarnation des kristallklaren Bösen» schilderte.
Die Münchener Biennale 2010 präsentiert bis 12. Mai unter dem Motto «Der Blick des Anderen» vier Opern-Uraufführungen, ein Biennale special mit fünf neuen Kurzopern sowie mehrere Orchester- und Kammerkonzerte, in denen weitere sieben Auftragswerke der Landeshauptstadt München uraufgeführt werden.
Höhepunkt des Festivals, das 1988 von dem Komponisten Hans Werner Henze ins Leben gerufen wurde, ist ein multimediales Musiktheaterprojekt über die Zerstörung des Amazonas-Regenwalds. Das größte bislang im Rahmen der Biennale realisierte Vorhaben entstand in vierjähriger Zusammenarbeit mit den Yanomami, einem der letzten Naturvölker Brasiliens. In dem von dem Komponisten Klaus Schedel vertonten «Amazonas»Projekt soll Amazonien laut Biennale-Leiter Peter Ruzicka als «Kerngebiet des globalen Schicksals» in Zeiten des Klimawandels vorgestellt und das Bewusstsein der Weltöffentlichkeit für diesen einzigartigen Lebensraum geschärft werden.
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“12. Münchener Biennale beginnt mit Opern-Uraufführung” - ist das nicht ein bißchen redundant als Aussage? So ungefähr wie “WM 2010 beginnt mit einem Fußballspiel”???
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