Berliner und Hamburger Jazzer tauschen sich aus

27.01.09 -
Auf der Jazzahead-Messe 2008, dem bundesweiten Treffen nationaler und internationaler Jazzmusiker, -veranstalter und -agenten trafen Michael Leonhard von der Deutschen Jazzföderation und dem Berliner Jazz-Treff Karlshorst sowie Heiko Langanke vom Hamburger Jazzclub im Stellwerk aufeinander und schon war die Idee ins Leben gerufen: die beiden größten Metropolen – Berlin und Hamburg – sollten sich nicht nur kommunikativ mal austauschen sondern vor allem durch die Musik selbst. Und so wird es im ersten Halbjahr 2009 nun einen Austausch zwischen Berliner und Hamburger Jazzmusikern und Jazzclubs geben.
27.01.2009 - Von nmz-red/ug, KIZ

Am 20. Februar 2009 spielt die Hamburger Swing-Formation „Eine kleine Jazzmusik“ beim Berliner „Jazz für Alle e.V.“ im Gemeinschaftshaus Lichtenrade (Lichtenrader Damm 198-212, 12305 Berlin) und am 21. Februar 2009 im Jazztreff Karlshorst (Treskowallee 112, 10 318 Berlin) – ergänzt um die Hamburger Formation „Mountain Village Jazzmen“.

Ebenso am 20. Februar 2009 spielt die bekannte zeitgenössische Berliner Formation „Cyminology“ um die aus Persien stammende Sängerin Cymin Samawatie im Hamburger Jazzclub Birdland (Gärtnerstraße 122, 20253 Hamburg) und präsentiert ihre frisch gepresste CDAS NEY“.27.2.09: Eine Woche später kommt die Berliner Sängerin Jacobien Vlasman mit ihrem Quintett in den Hamburger Jazzclub im Stellwerk (Bhf. HH-Harburg, 21 079 Hamburg), um das Programm „Hüftgold“ zu präsentieren.

Wiederum in der Berliner Kunstfabrik Schlot (Edisonhöfe, Chausseestr. 18, 10 115 Berlin) spielt am 25. Mai 2009 die Hamburger Modern-Jazz-Formation „Heiko Fischer Quartett“ und eine Woche darauf (1.6.) das „Christoph Spangenberg Trio“ aus Hamburg.

Gerhard Klußmeier vom Hamburger Verein „Swinging Hamburg“: „Wir sind sicher, dass sich aus dieser Initiative weitere Impulse für das Jazzleben in Hamburg und Berlin geben werden“. Und auch Michael Leonhardt sieht hier erst den Anfang einer längerfristigen Zusammenarbeit.

Das sieht auch Heiko Langanke vom Förderverein Jazzclub HH e.V. so: „Die beiden größten Städte Deutschlands haben in Sache Jazz viel gemein und es ist mehr als nahe liegend, etwas gemeinsam auf die Beine zu stellen. Denn Jazz ist vor allem eine mondäne Musik. Die Kontakte unter den Clubs wie auch den Musikern verdeutlichen aber auch: es muss noch viel getan werden in Deutschland, um Jazz als eine gleichwertige Musik in der Kulturlandschaft zu etablieren. Und ganz ohne Förderung wird dies auch beim Jazz nicht funktionieren.“
 

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