Bregenzer Festspiele 2011 beginnen mit Revolutionsoper
An der Inszenierung des britischen Regisseurs Keith Warner werden etwa 400 Menschen auf und hinter der Bühne mitwirken, darunter auch Artisten und Stuntleute. Am Pult der Wiener Symphoniker steht Ulf Schirmer, Chefdirigent des Rundfunkorchesters des Bayerischen Rundfunks und künftiger Intendant der Leipziger Oper.
Das 1896 mit großem Erfolg uraufgeführte Hauptwerk des italienischen Komponisten Umberto Giordano (1867-1918) zählt zu den eher selten gespielten Bühnenwerken. Nach Ansicht von Festival-Intendant David Pountney ist es dank seiner packenden Handlung und mitreißender Melodien für Bregenz aber bestens geeignet. «Wenn es diese Oper nicht gäbe, hätte man sie für die Seebühne komponieren müssen», sagte er.
Bis zum 21. August soll «André Chénier» 24 Mal auf der weltgrößten Seebühne gezeigt werden. Rund 200 000 Menschen besuchen alljährlich die Bregenzer Festspiele.
Im Bregenzer Festspielhaus wird einen Tag nach der großen Seebühnen-Premiere erstmals die Oper «Achterbahn» der britischen Komponistin Judith Weir aufgeführt. Es ist die erste von drei bis 2013 in Bregenz geplanten Opern-Uraufführungen. Weitere Höhepunkte des Bregenzer Festspielprogramms ist eine Konzertreihe des Hallé Orchestra Manchester unter Sir Mark Elder sowie ein Gastspiel des Deutschen Theaters Berlin mit Maxim Gorkis Stück «Kinder der Sonne» und Roland Schimmelpfennigs «Peggy Pickit sieht das Gesicht Gottes» in der Regie von Martin Kusej.
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