Erstmals werden Berliner Kulturobjekte zentral bewirtschaftet
Die BIM übernimmt für die Einrichtungen neben der Organisation von Hausmeisterdiensten unter anderem das Immobilienmanagement. Dazu gehöre in einem ersten Schritt die quadratmetergenaue Erfassung aller genutzten Flächen, sagte BIM-Geschäftsführer Sven Lemiss. Das sei notwendig, um zum Beispiel exakt Energie- und Heizkosten ermitteln zu können. Die Daten der landeseigenen Gebäude würden künftig in einem Flächenpool der BIM gesammelt. Zugleich sollen die einzelnen Gebäude der Kultureinrichtungen bewertet werden, ein Verkauf sei allerdings nicht geplant, betonte Lemiss.
Mit den Dienstleistungen der BIM könnten sich die Kultureinrichtungen auf ihre Kernaufgaben konzentrieren, hieß es. Die BIM trete als Vermieter beziehungsweise als Vertreter der Eigentümer auf. Die Mietkosten, die künftig an die BIM abgeführt werden müssten, kämen weiterhin aus dem Landeshaushalt. «Die Kultureinrichtungen haben keine Mehrkosten», versicherte Lemiss. Laut Klaus Gendner, zuständig für Baumanagement bei der BIM, verstehe sich die Bewirtschaftung der sechs Einrichtungen als «Testphase». Erweise sich das Pilotprojekt als erfolgreich, könne die BIM GmbH ab 2011/2012 sämtliche landeseigene Berliner Kulturimmobilien bewirtschaften. Bisher ist die BIM bereits für rund 900 landeseigene Objekte zuständig.
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