Gewandhaus, Centraltheater und Oper Leipzig protestieren gegen Novellierung des Kulturraumgesetzes
In einem Offenen Brief (s. Anlage 1) betonen Maravić, Schulz und Hartmann die dramatische Lage, wonach die mit der Novellierung beabsichtigte Kürzung von Mitteln in Millionenhöhe in gleicher Höhe von der Stadt an die drei großen Kultureigenbetriebe Leipzigs weitergegeben werden sollen.
Zugleich verweisen Sie darin auf die drastischen Konsequenzen, die eine Änderung des Gesetzes von der Reduzierung des künstlerischen Angebots bishin zur Schließung ganzer Sparten verursachen würde.
Die Bürger sind aufgerufen, sich in Unterschriftenlisten einzutragen, die vom sächsischen Ministerpräsidenten Tillich und dem Sächsischen Landtag fordern, die Novellierung des Kulturraumgesetzes zu verhindern. Gleichsam wird an Leipzigs Oberbürgermeister Jung und die Mitglieder des Stadtrats appelliert, die drohende Mittelkürzung abzuwenden und dauerhaft die künstlerische Vielfalt in Oper, Gewandhaus und Centraltheater zu sichern. Die Unterschriftenlisten liegen ab sofort in allen drei Kulturstätten aus.
Im Zuge des gemeinsamen Appells machen Künstler und Mitarbeiter der Oper Leipzig unter dem Titel "Aktion Kunst" ab dem 11. Oktober jeden Montag um 13.00 Uhr in der Kassenhalle des Opernhauses mit verschiedensten Beiträgen auf das Anliegen aufmerksam und hoffen auf einen regen Austausch mit ihrem Publikum.
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