Gewandhaus Leipzig weist Schließungsspekulationen zurück
Zudem sagte Verwaltungsdirektorin Anja Richling, die Brandschutzprobleme beim Gewandhaus seien der Stadt seit langem bewusst und es werde auch reagiert. Die jetzt anstehende Sanierung sei Teil eines Gesamtausbaukonzeptes, für das bis 2020 insgesamt 15 Millionen Euro bereitgestellt werden sollen. Zunächst werde in diesem Jahr die Brandmeldeanlage für 200.000 Euro überholt, im nächsten Jahr soll sie dann auch erweitert werden. Dazu müsse aber voraussichtlich die Sommerpause um eine Woche verlängert werden.
Die «Bild»-Zeitung (Donnerstagausgabe) hatte unter Berufung auf den Wirtschaftsplan des Gewandhauses berichtet, dass dem Haus das notwendige Geld zur Erneuerung der Brandschutzanlage fehle. Daraus könne eine Schließung des Konzertsaals zum Jahresende resultieren.
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Gewandhaus
Sehr geehrte Damen und Herren, als Leipziger, der seit Jahrzehnten mit dem Gewandhaus über viele Verbindungen verfügt, kann ich nur das wiederholen, was ich, unanhängig vom Begriff Gewandhaus, zu angeblichen Sensationsmeldungen der Bildzeitung zu sagen habe: Die dortigen Redakteure verbreiten mehrfach Meldungen, die jeder Grundlage entbehren. Eigentlich erinnert mich dieses Szenario an die unrühmlichen Zeiten der SED-Presse, dort stimmte sogar öfters nicht einmal das Datum. Wer geglaubt hatte, mit dem Untergang des SED-Staates würde Seriösität in die deutsche Presselandschaft einziehen, sieht sich ob der Existenz der Bildzeitung getäuscht. Eigentlich muss man auf eine derartige Meldung nicht eingehen. Mit freundlichen Grüßen Andreas Kaiser
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