Internationales Symposium zur Musik des 18. und 19. Jahrhunderts
Zur Debatte steht der Einfluss bis weit in die Romantik hinein wirkender barocker Darbietungsgewohnheiten und ihrer Auswirkungen auf Spielweisen und Instrumentenformen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Umbruch im Bereich der musikalischen Berufsausübung und Ausbildung an der Schwelle zum 19. Jahrhundert.
Im Spannungsfeld von historisch gewachsenen Institutionen und ständisch geprägten musikalischen Verhältnissen sowie von bürgerlichen Laien getragenen Chorvereinen, Konzertgesellschaften und musikalischen Salons etablierte sich in diesem Zeitraum unser modernes Musikleben. Nachzuvollziehen ist diese Entwicklung u. a. an der veränderten Aufführungspraxis älterer und neuerer Werke im Zeitalter Mendelssohns und Schumanns sowie an einem gewandelten Gattungsverständnis im Bereich der geistlichen und Oratorienmusik. Besonders berücksichtigt werden dabei die Gegebenheiten in Leipzig als einem der wichtigsten musikalischen Zentren des 19. Jahrhunderts.
Das Symposium richtet sich sowohl an Musikwissenschaftler und Instrumentenkundler als auch an interessierte Musikfreunde und ausübende Musiker.
Veranstalter ist das Bach-Archiv Leipzig im Rahmen des Kooperationsprojekts "Bach - Mendelssohn - Schumann" in Zusammenarbeit mit dem Mendelssohn-Haus Leipzig, dem Schumann-Haus Leipzig e.V. und dem Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig. Das Symposium wird gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Das vollständige Programm ist zu finden unter www.bach-leipzig.de
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