Kölner Ausstellung erinnert an Pop-Ikone Nico
Die gebürtige Kölnerin war 1954 in Berlin als Fotomodell entdeckt worden. In den folgenden Jahren war sie in Magazinen wie «Elle», «Vogue», «Esquire» oder «Stern» zu sehen. In Paris nahm Päffgen den Künstlernamen Nico an und widmete sich auch der Schauspielerei. So trat sie in Federico Fellinis Klassiker «La Dolce Vita» auf. Sie lernte Bob Dylan kennen, der ihr den Song «I’ll keep it with mine« widmete. Es folgten Kontakte zu den Rolling Stones, ehe sie von Andy Warhol als Sängerin für die Band Velvet Underground geholt wurde.
Die Schau zeigt Mode- und Porträtaufnahmen von Nico sowie Originalplakate, Plattencover, Bücher und Filme von Fellini, Warhol und anderen Künstlern. Besondere Aufmerksamkeit widmet die Ausstellung der Zusammenarbeit Nicos mit Warhol und der Band Velvet Underground, unter anderem ist die Multimediashow »Exploding Plastic Inevitable« in einer Großprojektion zu sehen. Im Kosmos der Warhol Factory stieg Nico als Schauspielerin zum »Superstar« auf. »Chelsea Girls", Warhols filmisches Hauptwerk, arrangierte er zentral um die Figur Nicos.
Den Schlusspunkt der Ausstellung bilden einige Arbeiten aktueller Künstler, die sich in ihren Werken auf Nico beziehen. Dazu zählen Fotografien von Philip Lethen und Videos von Trance Groove.
Die Ausstellung wird bis 1. Februar 2009 gezeigt. Das Museum für Angewandte Kunst ist dienstags bis sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
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