Konzerte zum 100. Geburtstag des Folksängers Woody Guthrie
Den Auftakt der Veranstaltungsreihe macht Berlin: Am Sonntag (26. Februar) geben US-amerikanische und deutsche Künstler ein Konzert (19.30, Kesselhaus, Kulturbrauerei) mit den Songs Woody Guthries, dessen Thema vor allem die harten Lebensverhältnisse der Arbeiter und einfachen Leute in den USA der 30er und 40er Jahre waren. Dazu gibt es eine Ausstellung im Kulturhaus Wabe in Prenzlauer Berg und ein Gespräch mit den Interpreten Wenzel, Tom Morello und David Lutken, die am Abend im Konzert auftreten. Im März bietet zudem die Galerie des August-Bebel-Instituts mit einer Ausstellung Einblicke in das Leben und Werk Woody Guthries.
In den kommenden Monaten gibt es weitere Konzerte und andere Veranstaltungen unter anderem in Potsdam, Köln, München, Eisenach und Wien. In den USA finden seit Januar die "Woody Guthrie Centennial Celebration" statt.
Bob Dylan war einer der ersten Verehrer
Guthrie, der mit 55 Jahren an einer schweren Nervenkrankheit starb, hat rund 3.000 Lieder hinterlassen, daneben Gedichte, Texte, Tagebucheintragungen. Als einer seiner ersten Verehrer und Nachahmer gilt Bob Dylan. Er soll zu Beginn seiner Karriere sogar versucht haben, neben dem musikalischen Stil auch seinen Akzent zu ändern, um seinem Idol ähnlicher zu sein. Sogar die Beatles hatten offenbar einen Bezug zu dem amerikanischen Arbeiterpoeten: Folgende Zeilen aus dem Jahr 1975 werden laut der Online-Ausgabe des Musikmagazins "Folker" heute im Woody-Guthrie-Archiv in New York aufbewahrt: "Woody lives. And I am glad. Love. John Lennon."
Woody-Guthrie-Biographie im Folker
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