Kulturstiftung fördert Triennale-Produktion «Moses und Aron»
«Aufgrund der besonders aufwendigen Bedingungen einer innovativen Inszenierung in der Bochumer Jahrhunderthalle mit mehr als 300 Beteiligten, aber auch mit Blick auf die kulturelle Aufgabe, die Kommunikation zwischen den spannungsreichen Positionen der drei Weltreligionen zu fördern, fördert die Kulturstiftung des Bundes dieses besondere Opernprojekt», hieß es zur Begründung.
Mit 12 Solisten, einem Chor von 100 Sängern und einem Orchester von fast 100 Musikern ist die Oper den Angaben zufolge eines der ambitioniertesten Projekte der Ruhrtriennale. Intendant Willy Decker wolle Schönbergs monumentales Zwölftonepos mit einem ganz speziellen Raumkonzept in der Jahrhunderthalle Bochum inszenieren, hieß es. Damit gebe es zum ersten Mal in der Geschichte der Ruhrtriennale einen Intendanten, der bei dem Festival eine eigene Produktion vorstellt.
Die Ruhrtriennale dauert vom 15. August bis 11. Oktober. 30 Produktionen mit 100 Vorstellungen stehen auf dem Spielplan. Das Festival widmet sich in diesem Jahr der jüdischen Kultur.
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