Literaturfestival im nördlichen Ruhrgebiet bietet 100 Veranstaltungen
Zu erleben sind unter anderem Autoren aus der Region wie Fritz Eckenga, Jochen Malmsheimer oder Dietrich Grönemeyer sowie deutsche Schriftsteller mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen wie Lale Akgün oder Sibylle Lewitscharoff. Aus dem Ausland wird unter anderen Ernesto Cardenal erwartet.
Ein Schwerpunkt des bis 21. März dauernden Festivals ist Literatur, die Heimat, Daheimbleiben und Wegziehen sowie Vertreibung und Deportation thematisiert. Die Auftrittsorte liegen unter anderem in Kirchen oder Industriedenkmälern sowie einem Schloss und einem
Planetarium.
Das Literaturfestival findet zum vierten Mal statt. In diesem Jahr ist LiteraturRE-Ruhr ein Projekt der europäischen Kulturhauptstadt. Federführend organisiert von den Stadtbibliotheken im Ruhrgebiet konnte die Anzahl der Städte erneut ausgeweitet werden. Erstmals wird es neben Veranstaltungen in den neun Städten des Kreises Recklinghausen (Castrop-Rauxel, Datteln, Dorsten, Gladbeck, Haltern am See, Herten, Marl, Oer-Erkenschwick und Recklinghausen) auch Lesungen in Bochum, Dortmund, Essen, Gelsenkirchen und Herne geben.
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