Neumann bekräftigt Engagement des Bundes für Bayreuther Festspiele
Die Festspiele seien «eines der gelungensten Beispiele für die Kooperation im Kulturföderalismus». Der Freistaat Bayern, die Stadt Bayreuth und der Bezirk Oberfranken stellten zusammen mit dem Bund die Finanzierung «auf sichere Füße».
Die neuen Intendantinnen Eva Wagner-Pasquier und Katharina Wagner stellten am Dienstagabend in der Bayerischen Vertretung in Berlin ihr Konzept «Zukunft Bayreuth» und ihr künstlerisches Programm vor. Dazu gehören zum Beispiel neue Formen der medialen Vermittlung wie Public Viewing und Wagner-Übertragungen im Internet. Der Stiftungsrat hatte die neuen Leiterinnen am 1. September 2008 als Nachfolgerinnen ihres Vaters Wolfgang Wagner berufen.
Der Bund beteiligt sich seit 1953 an der Förderung der Festspiele. Aus dem Etat des Kulturstaatsministers werden die Festspiele 2009 mit mehr als zwei Millionen Euro gefördert. Dies entspricht rund einem Drittel der Gesamtzuwendungen. Für 2010 ist eine Erhöhung der Unterstützung auf insgesamt rund 2,3 Millionen Euro geplant.
Bei den jährlich stattfindenden Bayreuther Festspielen werden im Wechsel ausschließlich die zehn Hauptwerke Richard Wagners (1813-1883) aufgeführt. Die ersten Festspiele fanden am 13. August 1876 unter der Leitung des Komponisten statt.
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