Orchesterstreiks gehen weiter – Hochkonjunktur für Pianisten
01.12.2008 - Von kiz-lieberwirth, KIZ
Die Streikenden traten stattdessen in feierlicher Kleidung vor das Opernhaus und informierten die wartenden Besucher über die Hintergründe ihres Ausstandes. So konnte die Aufführung erst mit etwa 15 Minuten Verspätung beginnen. Die Sänger wurden von einem Klavier statt dem ganzen Orchester begleitet.
In Stuttgart wurde die Premiere der Tschaikowski-Oper ‘Eugen Onegin’ bestreikt. Rund 60 Musiker des Orchesters haben nicht gespielt, auch hier wurden die Sänger von Klaviermusik begleitet. Zuvor waren bereits Konzerte und Opern in Münster, Leipzig, Magdeburg und Dortmund bestreikt worden. Die Deutsche Orchestervereinigung begründet die Aktionen damit, dass den Musikern seit 2005 sämtliche Tariferhöhungen vorenthalten worden seien.
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