Orchestervereinigung lehnt Theater-Fusionspläne in Dresden ab
Es gebe zwar auch andere Häuser mit mehreren Sparten unter einem Dach, aber für die Semperoper mit ihrer internationalen Strahlkraft könne eine Fusion mit dem Staatsschauspiel nicht gut sein.
Die beiden Staatsbetriebe wollen 2013 unter Beibehaltung ihrer künstlerischen Autonomie ihre Verwaltung und Infrastruktur zusammenlegen, um vor dem Hintergrund schrumpfender Landesmittel zukunfts- und wettbewerbsfähiger zu werden. Das Argument der Wettbewerbsfähigkeit will Mertens nicht gelten lassen. "Die Semperoper ist in Dresden der Platzhirsch und hat dort keine Wettbewerber", sagte er. So gut wie die Semperoper aufgestellt und ausgelastet sei, stelle sich die Frage, welche Synergieeffekte es da geben könne.
Er sehe nicht, wie durch diese Fusion der Betrieb effizienter werden könne, sagte Mertens weiter. "Opernhäuser sind so träge wie schwere Tanker. Den Tanker noch größer zu machen, halte ich eher für kontraproduktiv." Gemeinsam vermarkten könnten sich die beiden Häuser auch, wenn sie eigenständig blieben.
s. auch: Staatsschauspiel und Semperoper schließen Infrastruktur zusammen
Tags in diesem Artikel
Ähnliche Artikel
13.05.2011 - Politik und Kultur - Lars Rischke - dapd
18.02.2010 - Politik und Kultur - kiz-lieberwirth - Agentur
08.02.2011 - Politik und Kultur - Agentur - dapd
19.02.2010 - Personalia - Agentur ddp
22.09.2010 - Veranstaltungen - Agentur dapd
20.02.2012 - Juliane Matthey - dapd
15.09.2011 - Politik und Kultur - Agentur - dapd, PM


Kommentar hinzufügen