Sächsischer Mozartpreis 2010 geht an an Niksa Bareza
An der Chemnitzer Oper dirigierte er „Idomeneo“ und in den sinfonischen Konzerten und Kammermusikprogrammen gab er Mozarts Werk seine behutsam sorgfältige Handschrift. In besonderer Erinnerung bleiben die herausragenden Begegnungen mit dem Geiger Gilles Apap, dem Wiener Glasharmonika-Duo und die CD-Einspielung „Gran Partita“ mit der Sächsischen Bläserakademie während des Sächsischen Mozartfestes. Dem feinfühlig leidenschaftlichen Meister ist Mozart eine tragend spürbare, immer gegenwärtige Inspirationskraft.
Neben der Vergabe des Mozartpreises vereint das Eröffnungskonzert des Sächsischen Mozartfestes 2010 noch weitere Besonderheiten. So ist neben Improvisationen der „soloists in residence 2010“ TUYA Klangwerk (Mathis Stendike, Alphorn und Percussion; Petr Krupa, Viola) das eigens für das Eröffnungskonzert von Musiker aus sächsischen Spitzenorchestern formierte Netzwerkorchester II zu hören.
Es erklingen Werke von Leopold und Wolfgang Amadé Mozart. Nicht nur ihr verwandtschaftliches Verhältnis verbindet die beiden Komponisten, sondern auch die Musik, ihre Lust am Spiel und am Experimentieren mit seltenen oder neuen Instrumenten.
Weiterhin wird Festliches im Feiern mit guter Tat vereint. So ist das Eröffnungskonzert des Sächsischen Mozartfestes gleichzeitig Benefizkonzert. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Chemnitz beinhaltet der Eintrittspreis für das Konzert 5 Euro Spende. Der Erlös kommt hälftig dem Projekt "Sozialpädagogische Familienhilfe" der AWO Chemnitz und dem Projekt "100Mozartkinder" der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e.V. zugute.
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