Späte Uraufführung von Reznicek-Oper am Sonntag in Chemnitz
Das 1928/29 geschriebene Werk sei von der Thematik her während der Weltwirtschaftskrise nicht populär gewesen und deshalb in der Versenkung verschwunden. Erzählt wird die Geschichte eines Zeppelin-Piloten, der aus Mangel an Treibstoff seinen Weltrekordflug auf einer mysteriösen Insel unterbrechen muss. Statt des erhofften Benzins erhält er eine Hypnose-Sitzung bei der Insel-Königin, die ihn am liebsten in einen Löwen verwandeln würde. Rezniceks Werk verspreche Kurzweil und Esprit vor allem durch Modetänze und Gassenhauer der 1920er Jahre, heißt es in der Mitteilung.
Regie führt Martin Duncan. Die musikalische Leitung liegt in den Händen des Chemnitzer Generalmusikdirektors Frank Beermann, der auch für die CD-Einspielung der Oper verantwortlich zeichnet. Die Premiere wird den Angaben zufolge live durch MDR Figaro und zeitversetzt durch Deutschlandradio Kultur übertragen. Die nächsten Aufführungen finden am 3., 18. und 19. Dezember statt.
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