Staatliche Kunstsammlungen Dresden erhalten Verwaltungsrat

25.08.09 -
Dresden - Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) bekommen erstmals einen Verwaltungsrat als Kontrollorgan. Die Berufung sei notwendig geworden, nachdem die SKD im Juli rückwirkend zum Anfang des Jahres in einen Staatsbetrieb umgewandelt worden waren, teilte das Kunstministerium am Dienstag mit. Das Gremium berate und beaufsichtige die SKD-Geschäftsführung, die künftig wichtige Entscheidungen mit dem Verwaltungsrat abstimmen soll.
25.08.2009 - Von Agentur ddp, KIZ

Dem zehnköpfigen Verwaltungsrat gehören neben Vertretern der obersten Landesbehörden Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft sowie ein Vertreter des Personalrats an. Unter anderen besetzen Kunststaatssekretär Knut Nevermann (SPD), die Juristische Direktorin des Mitteldeutschen Rundfunks, Karola Wille, Brandenburgs ehemalige Finanzministerin Wilma Simon (SPD), Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) sowie der Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Stefan Hormuth, das Gremium.

 

SKD in öffentlicher Hand

Die Umwandlung der SKD in einen Staatsbetrieb löst bei manchem durchaus mulmige Gefühle aus. Bleibt die Hoffnung, dass sich durch die nun vollständige “staatliche Kontrolle” die Bedingungen für die zugehörigen Dresdner Museen nicht verschlechtern, und den Besuchern weitere Preiserhöhungen erpart bleiben.


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