Weimarer Gesangsstudent Mikhail Timoshenko gewinnt Wettbewerb in Bordeaux

22.03.16 -
Bordeaux/Weimar - Der Weimarer Student Mikhail Timoshenko hat den Internationalen Gesangswettbewerb im französischen Bordeaux gewonnen. Der 22 Jahre alte Bass-Bariton konnte sich am Sonntag im Finale gegen mehr als 40 Mitbewerber durchsetzen, teilte die Hochschule für Musik am Montag mit. Eine international besetzte Jury habe sich für den russischen Bachelor-Studenten entschieden.
22.03.2016 - Von dpa, PM, KIZ

Der erste Preis ist mit 6000 Euro dotiert. Timoshenko studiert seit 2011 in Weimar bei Michail Lanskoi. Er gewann zuvor mehrere russische Wettbewerbe und Festivals.

 

Pressemeldung der HfM Weimar:

Bass-Bariton Mikhail Timoshenko gewann 1. Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb in Bordeaux
 
Der Weimarer Gesangsstudent Mikhail Timoshenko feierte einen großen Erfolg: Im großen Finale des Internationalen Gesangswettbewerbs von Bordeaux gewann er am Sonntagnachmittag, 20. März, im Grand Théâtre der westfranzösischen Stadt den mit 6.000 Euro dotierten 1. Preis. Der 22-jährige Bass-Bariton aus der Gesangsklasse von Prof. Dr. Michail Lanskoi an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar setzte sich damit gegen mehr als 40 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch, die in einer Vorauswahl zu dem dreitägigen Wettstreit zugelassen worden waren. Eine 7-köpfige, international besetzte Jury votierte für den jungen russischen Bachelor-Studenten.
 
Mikhail Timoshenko studierte zunächst Gesang an der Musikschule der Stadt Mednogorsk. Seit 2011 ist er Student am Institut für Gesang | Musiktheater der Weimarer Musikhochschule. Er ist Preisträger mehrerer russischer Wettbewerbe und Festivals, darunter des regionalen Wettbewerbs für junge Musikschulsänger in Orsk (2009 und 2011), des interregionalen Wettbewerbs „Uralmärchen“ in Chelyabinsk (2009) und des regionalen Wettbewerbs „Bravo, Artist, bravo!“ in Orenburg (2010). Außerdem ist er Stipendiat der Stiftung „Junge Talente des Orenburger Gebietes“ und der Wohltätigkeitsstiftung „New Names“.
 
Im August 2014 schrieb der Berliner „Tagesspiegel“ über eine Gastrolle des Weimarer Studenten an der Rheinsberger Kammeroper: „Unter den Solisten der neuen ‚Zauberflöte‘ wünscht man vor allem Mikhail Timoshenko eine Weltkarriere: Als ‚Sprecher‘, der die Pforte des Weisheitstempels bewacht, hat er nur wenige Sätze zu singen – sein schlanker Bass aber ist von solch seltener Klangschönheit, kraftvoll und balsamisch zugleich, ja geradezu von einem inneren Leuchten, dass er noch lange im Ohr bleibt.“

 

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