Ein Saxophon, in Maschinen versteckt. Ein Rieseninstrument aus Bambus zwischen dem Stahl einer Ladehalle. Blechtonnen, die mit Mahlsteinen traktiert werden. Sprechchöre, ein fernes Sopransolo, eine chinesische Flöte, die im Weit des Werks verhallen. Die audiovisuelle Performance "MenschMaschine - KlangMaschine" führte den Zuhörer und Zuschauer in die schwer zugänglichen Eingeweide eines Mainzer Zementwerks. Mit diesem Ansatz "lockt" die Sängerin und Musikkünstlerin Sigune von Osten die Menschen an ungewöhnliche Orte, um ihnen dort neue Klänge näher zu bringen.
Verschiedene Stationen durchwandernd fanden sich die Besucher schließlich von den Klängen Luigi Nonos "La fabrica illuminata" umgeben in einer ehemaligen Packhalle wieder. Sehen Sie den Bericht zu einer außergewöhnlichen Konzerterfahrung, die musikvermittelnde Elemente mit anspruchsvoller zeitgenössischer Musik kombinierte und neue Hörerschichen begeistern konnte.
Kommentar hinzufügen