In der Kategorie "Beste Interpretation eines eigenen Werks" beim "Jugend musiziert"-Sonderpreis WESPE gewann Ada Aria Rückschloß (Klavier) einen Preis mit Ihrem Stück "Ytta liebt Mozart(-Kugeln) zum Spielen". Sehen Sie ihren Auftritt beim Abschlusskonzert am 21. September.
Drang zur Inkaufnahme der Individualität!?
Trotz meiner jungen 18 Jahre bin ich zu einem fatalen Schluss zur Oberen Gesellschaft und dem Umgang der Menschen mit der Kunst gekommen.
Dass ich dies bereits jetzt erkenne, widerspricht dem ethischen Geist des Alterns, der mir in meiner philosophischen Meinung als angehender Künstler sehr widerspricht.
Dass ein Kind, obschon in einem sehr selbstständigen Alter, ein solches “Talent” sein Eigen nennen darf, ist eine Empörung, die ich in sozialer Weise nicht akzeptieren kann. Ein Kind von Jugend an zu erziehen, auf solch stupide und eingenommene Art, die keine freie Entscheidung möglich macht, ist Quälerei. (Kein Kind würde sich negativ äußern, bis auch das letzte Stück Authentizität zu nicht ist)
Ist Seele und Eigenständigkeit im Sein heute, vor allem im Bereich aller Künste, der Preis den man für Talent in Kauf nehmen muss? Und kann Talent als Alternative für Liebe, Geborgenheit und Selbstentscheidung stehen? (Kein Kind entscheidet sich in der Soziabilisierung eigenständig)
Jedoch, als letzte Meinung dazu: Ist Hochbegabung in solchen Gesellschaftsschichten möglich, kann man es in Bezug auf “normale” Menschen nehmen oder gar auf die einfache Unterschicht, deren Vertreter ich mit einem hohen Stolz bin?
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