Unsere Artikel sind vielfältig kategorisiert – nutzen sie z.B. die Auflistung der populärsten Tags in der rechten Seitenleiste, oder besuchen sie die Tag-Seite. Außerdem können sie über Rubriken, Genres und Orte navigieren.

Alle Artikel kategorisiert unter »Neue Musik«

Lauter Individualisten

22.06.16 (Moritz Eggert) -
Beim Kompositionsunterricht zeigt sich schnell: Es gibt nicht den einen Künstlertyp. Aber alle Künstler sind speziell.

Einfach neue Klänge finden

Eigentlich wollte er Dirigent werden, irgendwo an einem schönen Opernhaus. Denn mit der Oper ist Ansgar Beste groß geworden, hat in seiner Kindheit und Jugend jede Menge Inszenierungen erlebt. „Meine Eltern, die damals im Sauerland wohnten, haben mich immer mitgenommen, wenn sie in die Opernhäuser nach Dortmund, Gelsenkirchen, Essen, Hagen oder nach Wuppertal gefahren sind. Mozart, Verdi, Puccini – das hat mich jedes Mal sehr berührt.“

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern eröffnen mit Uraufführung von Milliken

19.06.16 (Heinz-Jürgen Staszak) -
Eröffnungskonzerte großer Festivals haben ihre eigenen Gesetze, vom Kommerz nicht unberührt. Da werden die prunkvollen Schaustücke aus der Vitrine des Repertoires hervorgeholt, ein glanzvolles Solistenkonzert, eine bedeutungsvolle, nicht allzu irritierende Sinfonie, aufpoliert durch die Kunst großer Namen. Auch bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern war dies häufig so. Aber diesmal, bei der Eröffnung des neuen Jahrgangs am Freitag in der Wismarer St.-Georgen-Kirche war es anders.

Tanz-Sport-Theater – „Underline“ von Hugo Morales an der Deutschen Oper Berlin

17.06.16 (Peter P. Pachl) -
„Flächenland“ ist der deutsche Titel einer im Jahre 1884 unter dem Pseudonym A. Square veröffentlichten Novelle des Mathematikers Edwin Abbott Abbott, die als vorgeblicher mathematischer Essay über die vierte Dimension mit der Viktorianischen Gesellschaft abrechnet.

Lichter, Autos, Menschen und Maschinen

14.06.16 (Theo Geißler) -
Eine Dampflokomotive schnauft durch Waldflecken, Laubenpieper-Kolonien und triste Vorstädte ins Zentrum Berlins, zum Anhalter Bahnhof. In zeitgenössischem Schwarz-Weiß und seit Jahren ungewohntem Vier-zu-Drei-Format. Walther Ruttmanns Stummfilm „Sinfonie einer Großstadt“ wurde 1927 von der Zensur – man erfährt nicht, was weggeschnitten werden musste – in einer 66-Minuten-Fassung freigegeben.

Inspirationen aus dem Osten

14.06.16 (Max Nyffeler) -
Neue Aufnahmen von und mit Michael Ranta, Enjott Schneider, Daï Fujikura, Thomas Larcher und Tamara Stefanovich

10 Jahre IzM – das Institut für zeitgenössische Musik an der HfMDK Frankfurt am Main

Neue Musik selbstverständlicher zu machen – das war das selbstgesteckte Ziel des Instituts für zeitgenössische Musik, als es vor gut zehn Jahren seine Arbeit an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst aufnahm.

Eine ganze weite Welt – Louis Andriessens Spätwerk „Theatre of the World“ in Amsterdam

13.06.16 (Frieder Reininghaus) -
Mit „Theatre of the World“ hat sich Louis Andriessen, der seit 30 Jahren Arbeiten fürs Amsterdamer Musiktheater liefert, wieder einmal auf eine ‚Zeitreise’ begeben. Das ist, nach Bernhard Langs „Golem“ in Mannheim und Moritz Eggerts „Terra Nova“ in Linz, die dritte neue Oper, die in den letzten drei Monaten nach diesem Strickmuster angelegt wurde. Allerdings erwies sie sich als die vergleichsweise gelungenste.

Der Berg, der immer weiter wächst

12.06.16 (Georg Beck) -
Ein außergewöhnliches Leben, ein kaum zu überblickendes Werk. Hansjörg Pauli, der beides aus dem Effeff kannte, hat gerade deshalb gewusst, dass eine verläss­liche Scherchen-Biographie selber ein Titanenwerk wäre. Bis heute steht sie aus. Die Stationen nur anzuschauen, könnte einen schwindlig machen. Zwischen Berlin-Schöneberg, wo Scherchen am 21. Juni 1891 als Sohn eines Gastwirts zur Welt kam und Florenz, wo er am 12. Juni 1966 nach dem Dirigat von Gian Francesco Malipierios „L‘Orfeide“ gestorben ist, liegt die Welt.

Die Duisburger Plattform „Young Directors“ eröffnet mit Musiktheater-Raritäten

10.06.16 (Andreas Hauff) -
Mit der Überzeugung, es gehöre zu den wichtigsten Aufgaben eines Intendanten, junge Talente zu fördern, steht Christoph Meyer, Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein, sicher nicht allein. Aber nicht jedes Theater ist bereit, den Nachwuchskräften neben dem Studio auch die große Opernbühne zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen der neuen Regie-Plattform „Young Directors“ hatten die beiden Regieassistenten Philipp Westerbarkei und Tibor Torell nun zusammen das Duisburger Opernhaus für einen Einakter-Abend zur Verfügung.
Inhalt abgleichen