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Alle Artikel kategorisiert unter »Neue Musik«

Gibt es eine Alternative zur ruinierten Erde? Uraufführung von Moritz Eggerts Oper, „Terra nova – oder Das weiße Leben“ in Linz

27.05.16 (Frieder Reininghaus) -
Frieder Reininghaus berichtet aus Linz und wirkt etwas unglücklich mit der Opern-Reise, auf die man dort geschickt wird: „Gewiss: Theater darf träumen – und Theater will träumen. Die Frage bleibt nur, ob es Träume dieser Art kolportieren will oder nicht tunlichst andere.“

Gemischtes Doppel im diskursiven Freistil

26.05.16 (Anna Schürmer) -
„Klangraum, Rang-kaum“ – ein Auditorium neben einem Gefreiten? „Klapperschlang, Schlapper Klang“ – ein Reptil neben einer Playbackanlage? „Metaphysik, Feta-Musik“ – Platon neben Sirtaki? – Das „Gemischte Doppel“ im Magazin der Süddeutschen Zeitung erfreut seine Leser schon lange mit gewagten Wortkombinationen. Und auch an der Spitze der Münchener Biennale für neues Musiktheater erwartet das Publikum ab diesem Jahr ein Gemischtes Doppel: Mit Manos Tsangaris und Daniel Ott stehen erstmals gleich zwei künstlerische Leiter vor ihrem Debut, wobei diese Formation aus je zwei Komponisten, Interpreten und Kuratoren weit über eine dialektische Konstellation hinausweist; vielmehr deutet sich im Gespräch mit den neuen Machern des weltweit einzigen Musiktheater-Festivals, das ausschließlich Uraufführungen zeigt, ein diskursiver Freistil an …

CD-Tipps 2016/05

24.05.16 (Juan Martin Koch) -
Franz Liszt und seine Zeit. Renner Ensemble, Hans Pritschet +++ Fauré, Schnittke, Brahms: Klavierquartette. Berlin Piano Quartet +++

Annäherungen an das Licht

24.05.16 (Max Nyffeler) -
Neue Musik von und mit Marcus Antonius Wesselmann, Tosija Suzuki, Mike Svoboda, Nieuw Ensemble, Arditti Quartett, Joji Yuasa, Hiroyuki Itoh, Luís Antunes Pena, Emanuel Nunes, Kaija Saariaho, Jonathan Harvey, Moritz Eggert, Tõnu Kõrvits, Kölner Ensemble Musikfabrik und Enno Poppe.

Buch-Tipps 2016/05

24.05.16 (Michael Wackerbauer) -
Paul Arma: Avantgarde und Arbeiterlied: Autobiographie 1904–1934, mit Beiträgen von P. Deeg, S. Hohmaier u. T. Widmaier (Verdrängte Musik. NS-verfolgte Komponisten und ihre Werke, hg. im Auftrag von musica reanimata, Bd. 22), Pfau +++ Clemens Kühn: Lexikon Musiklehre. Ein Nachschlage-, Lese- und Arbeitsbuch, Bärenreiter +++ Siglind Bruhn: Aribert Reimanns Vokalmusik, Edition Gorz +++

Spielerisch im besten Sinne

24.05.16 (Robert Göstl) -
15 Stücke für Kinder mit Klavierbegleitung, die man beim Durchsehen oder Hören nicht ohne weiteres dem für seinen Tintinnabuli-Stil bekannten Esten Arvo Pärt zuordenen würde, sind in diesem wertvollen Band enthalten. Komponiert 1956 bis 1970, jeweils aus spontanen Situationen mit verschiedenen Kindergruppen vom Kindergarten bis zum Radio-Kinderensemble haben sie trotz unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades eines gemeinsam: Es ist im besten Sinne spielerische, sehr unmittelbar ansprechende Musik. Auf der beiliegenden CD sind die Stücke in estnischer Originalsprache zu hören, die Notenausgabe enthält jedoch je eine deutsche und eine englische Version – vor allem erstere sprachlich erstaunlich gut der Musik verbunden.

Wahnsinn – Aribert Reimanns „Lear“ nach 35 Jahren wieder

24.05.16 (Frieder Reininghaus) -
Frieder Reininghaus hat in Paris eine fein ausgesponnene Inszenierung von Reimanns „Lear“ gesehen. Calixto Bieitos inszenatorisches Handwerk sei feinfühliger geworden und mache das genaue Zuschauen doppelt lohnend, meint unser Rezensent.

Reservate ernsthafter Kunstanstrengung

24.05.16 (Florian Neuner) -
In loser Folge schreiben hier Autorinnen und Autoren über Neue Musik. Sie kommen aus Kunst, Kultur, Politik oder Wirtschaft. nmz und Gesellschaft für Neue Musik bieten damit unterschiedliche Perspektiven auf das aktuelle Musikschaffen von Persönlichkeiten, die nicht aus der Szene der Neuen Musik kommen, ihr aber auf die ein oder andere Weise nahestehen.

Wenn Kinder Musik erfinden

23.05.16 (dpa, Michel Winde) -
München - David Vorraber ist zwölf und tut etwas, das kaum jemand in seinem Alter tut: Er komponiert Musik. Wenn es nach zuständigen Verbänden geht, sollten viel mehr Kinder komponieren. Sie wollen, dass mehr Heranwachsende mit Noten spielen.

Nach Berlin verlegt – HK Grubers „Geschichten aus dem Wiener Wald“ in Berlin

23.05.16 (Peter P. Pachl) -
Die Uraufführungsproduktion von HK Grubers „Geschichten aus dem Wiener Wald“ bei den Bregenzer Festspielen 2014 war als Koproduktion mit Wien und Berlin der und dem angekündigt. Im Theater an der Wien war diese Produktion der dreiaktigen Oper auf ein Libretto von Michael Sturminger nach dem gleichnamigen Stück von Ödön von Horvath inzwischen zu sehen. Doch die Komische Oper Berlin hatte sich – wohl aufgrund der wenig überzeugenden Uraufführungs-Inszenierung entschlossen, eine eigene Neuinszenierung zu präsentieren – leider nur ein partieller Gewinn.
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