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Alle Artikel kategorisiert unter »Neue Musik«

Die Phantasie entzündet sich an den Worten

14.11.14 (Verena Fischer-Zernin) -
Eine Melodie steigt in Sekundschritten auf, hin und wieder fällt sie für zwei Achtel zurück und nimmt neuen Schwung, bis sie in natürlichem Moll die obere Oktave erreicht hat und von dort aus in absteigenden Dreiklangssequenzen zurück zum Grundton führt: So einfach und so wohldurchdacht hat die Komponistin Felicitas Kukuck ihr bekanntestes Werk gesetzt. „Es führt über den Main eine Brücke aus Stein“ heißt das Lied. Mit ein paar Federstrichen hat Kukuck die Notenlinien als Brückenbogen auf Papier geworfen, darunter den Text, fertig ist das deutsche Pendant zu „Sur le pont d’Avignon“.

Klangforum Wien eröffnet Festival «Greatest Hits» auf Kampnagel

11.11.14 (dpa) -
Hamburg - Der österreichische Komponist Beat Furrer eröffnet am Mittwochabend in der Hamburger Kampnagelfabrik das viertägige Festival für zeitgenössische Musik «Greatest Hits». Das Klangforum Wien, das er mitgegründet hat, bringt mit seinem Gastdirigenten Sylvain Cambreling zwei Kompositionen von Beat Furrer zur Aufführung, darunter ein Klavierkonzert, teilten die Elbphilharmonie Konzerte als Veranstalter mit.

Durchs wilde Alphabet, Galaktistan & Kurdistan

07.11.14 (Max Nyffeler) -
Neue Musik von und mit Salvatore Sciarrino, Kurt Schwitters, Sprechbohrer, Unsuk Chin, Olga Neuwirth, Markus Schirmer und Risgar Koshnaw

CD-Tipps 2014/11

07.11.14 (Juan Martin Koch) -
Jean Barraqué: Sonate pour piano. Roger Woodward, Klavier. +++ Walter Braunfels: Verkündigung. Juliane Banse, Janina Baechle, Matthias Klink u.a.; Chor des BR, Münchner Rundfunkorchester, Ulf Schirmer. +++ Josef Suk: Sämtliche Werke für Streichquartett, Klavierquartett. Matthias Kirschnereit, Minguet Quartett.

Karl der Große, der Erste Weltkrieg und „Astolfo auf dem Monde“ – Eine Aachener Uraufführung im Kontext rheinischer Gedenkkultur

07.11.14 (Andreas Hauff) -
Das Karlsjahr zum 1200. Todestag Karls des Großen, eine Intensiv-Woche zum Ersten Weltkrieg im Theater der Stadt, dazu mehrere Ausstellungen zu diesem Thema, dazwischen ein Sinfoniekonzert mit einer Uraufführung – der Oktober in Aachen steckte voller Termine, die auf den ersten Blick nicht allzuviel miteinander zu tun hatten, beim genaueren Hinsehen und -hören aber durchaus.

Donaueschinger Musiktage 2014

Wie jedes Jahr sehen Sie nach den Donaueschinger Musiktagen unser zusammenfassendes Feature aus den täglichen Blogvideos. Im Zentrum steht das Motto des Festivals: "und". Viele Komponisten sind auch in außermusikalischen Kunstsparten tätig - Performing Arts, Texte, Zeichungen, Installationen. Welche Verbindungen gehen die einzelnen Werke eines Künstlers miteinander ein? Welcher Kontext entsteht beim Publikum? Es kommen zu Wort: Bernd Künzig (SWR2), Manos Tsangaris, Hans Zender, Jennifer Walshe, Chris Newman und Chiyoko Szlavnics.

Parallelwelten erkunden beim Essener Festival „NOW!“

05.11.14 (Stefan Pieper) -
Engagiert bündelt das Festival „NOW!“ viele kreative Kräfte in Nordrhein-Westfalen. Die renommierte Folkwangschule leitet die Konzeption, dazu liefert die Essener Philharmonie zusammen mit einmaligen Industriekulturdenkmälern eine atmosphärisch dichte Infrastruktur. Erlebnisse, die unter die Haut gehen, künstlerische Produktionen voller Konsequenz und Wagemut waren am Eröffnungswochende des Festivals die logische Konsequenz. Das diesjährige Motto „Parallelwelten“ bietet hier sehr variable Gestaltungsmöglichkeiten.

Rätselcharakter, Gag und Galgenhumor

31.10.14 (Gerhard R. Koch) -
„Drohende Gefahr, Angst, Katastrophe“. Die Untertitel zu Schönbergs „Begleitmusik zu einer Lichtspielszene“ (1930) haben darüber spekulieren lassen, an welchen Stummfilm, ja ob er überhaupt an eine konkrete Vorlage gedacht habe – oder nicht vielmehr an eine ahnungsvolle Horror-Vision kommenden Unheils, analog zu Siegfried Kracauers Buch „Von Caligari zu Hitler“. Drei Filmversionen haben, höchst unterschiedlich, die tönende Beunruhigung beklemmend bebildert, doch die vierte verlegte sich auf die Burleske: Ausgerechnet der „Seher“ Klaus Michael Grüber hat in Brüssel Schönbergs Werk mit einem Kino-Klassiker kombiniert.

Mit dem Doppeldeckerbus auf Erkundungsfahrt

Neue Musik ist schwierig, Neue Musik ist nur was für Experten, die sich auf allerlei Festivals tummeln und ausgiebig fachsimpeln – dieses Klischee, demzufolge Neue Musik (noch immer oder wieder) als eine Art Geheimwissenschaft anzusehen ist, steht der Neuen Musik selbst, vor allem ihrer Rezeption auf breiter Ebene, im Weg. Man kann das als ausübendes Ensemble oder Fes-tival-Organisator als Faktum hinnehmen. Man kann aber auch genauso gut in Frage stellen, ob der Elfenbeinturm wirklich der richtige Ort ist, an dem sich die jüngsten musikalischen Entwicklungen abspielen, ob man mit all dem, was Avantgarde ist oder sein möchte, im geschützten Raum des Konzertsaales bleiben will – oder mit ihr nach draußen geht und sie, salopp gesprochen, „unter die Leute“ bringt.

Rückblende 2014/11

30.10.14 (Eckardt Rohlfs) -
Vor 100 Jahren: Vermischte Nachrichten +++ Vor 50 Jahren: Komponist Jürg Baur engagiert sich für die Revolution der Blockflöte
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