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Der Deutsche Musikautorenpreis 2012: Autoren ehren Autoren und andere Autoren nicht

25.05.12 (Martin Hufner) -
„Musik sollte ja eigentlich verboten sein!“ Mit dieser Antwort hat Musikautorenpreisträger Georg Katzer auf die Nachfrage Dieter Moors, wie man es aushalte, dass man überall von Musik umgeben sei, an sich sehr treffend den Zustand der Musikkultur unter den gegenwärtigen Bedingungen produktiv absurd beantwortet. Und er ergänzte: „Als ich richtig jung war, mussten wir Musik selber machen, wenn wir sie haben wollten. Denn es gab nichts. Wenn erst einmal Musik gemacht wird, dann wird sie weiter gemacht.“

Duisburg dreht durch – ein erfolgreiche Theatergemeinschaft ist gefährdet

24.05.12 (Tobias Könemann) -
Duisburg dreht durch – die Parole kommt einem in den Sinn, wenn man liest, welchen Unfug sich die Duisburger Verwaltung, allen voran der Kulturabschaffungsdezernent Karl Janssen einfallen lässt, um Sanierungsmaßnahmen am geschundenen Stadt-Haushalt vorzutäuschen: [aus Oper & Tanz, 3-12]

Aufschrei und Verinnerlichung: Drei Chorsätze von James Macmillan

24.05.12 (Max Nyffeler) -
Der 1959 geborene schottische Komponist James Macmillan, der schon viel sakrale Chormusik geschrieben hat, legt drei neue A-cappella-Chorsätze vor. Die Besetzungen sind unterschiedlich. Während das Shakespeare-Sonnett 116, eine Reflexion über die Liebe, für nur zwei Frauenstimmen geschrieben ist, die in strikt homophoner Zweistimmigkeit, meist in Terzen oder Quinten, geführt werden, haben die beiden anderen Stücke über geistliche Texte eine größere Besetzung.

Gotteslob, konstruktiv geformt: Drei Laudate-Psalmen von Manfred Gerigk

24.05.12 (Max Nyffeler) -
Im Vorwort zur Partitur seiner drei Psalmvertonungen lässt sich der Komponist Manfred Gerigk zitieren: „Musik ist für mich Spiel, an dem ich meine Freude habe. An dieser Freude möchte ich Anteil geben. Das Leben ist von sich aus bereits freudlos genug. Für zähneknirschende Verzweiflungsmusik besteht kein Bedarf.“ Die drei lateinisch gesungenen Laudate-Psalmen 145, 146 und 148, die Gerigk für vierstimmigen Chor a cappella gesetzt hat, sind nun tatsächlich keine Verzweiflungsmusik, aber sie machen es den Interpreten auch nicht leicht. Die Freude des Gotteslobs ist nicht spontaner Ausdruck, sondern stets konstruktiv gebändigt.

Swing, Soul und Funk unterm Mangobaum: Seit 20 Jahren hat die Karibikinsel Saint Lucia ein eigenes Jazzfestival

24.05.12 (Antje Rößler) -
Party unter freiem Himmel; im Hintergrund rauscht das warme Meer. Das Jazzfestival der Karibikinsel Saint Lucia kann mit einer einzigartigen Kulisse aufwarten: Die Hauptbühne befindet sich auf der gerade mal 18 Hektar kleinen Halbinsel Pigeon Island, die von zwei winzigen Stränden gesäumt wird. Der Anstieg zu einem Vulkankegel bildet ein natürliches Amphitheater. Palmen und Mangobäume wachsen hier. Wenn es regnet, tänzeln die Besucher in Flipflops durch den Matsch.

Kernsätze möglicher Opern: Gesamtaufführung der „Nuclei“ bei der Münchener Musiktheater-Biennale

23.05.12 (Reinhard Palmer) -
Die Keimzelle greifbar zu machen, setzt zumindest gedanklich das gesamte Werk voraus, wenn auch die mühsame Umsetzung bis ins Detail entfällt. Den Kern – Nucleus – zu extrahieren, würde im besten Fall bedeuten, zuvor eine Idee sorgfältig zu Ende zu denken, und sie dann auf eine Quintessenz zu reduzieren. Was sich also die 13. Münchener Biennale im „Biennale Special“ als Rahmenprogramm ausgedacht hatte und vor den Hauptwerken präsentieren ließ, verdiente besondere Beachtung. Als „summa summarum“ in der kreativ-experimentellen Atmosphäre des Münchner Schwere Reiter aneinandergereiht, zeigte sich ein breites Spektrum an Ideen und Genres. Doch der große Wurf war nicht dabei.

Orchestraler Brückenschlag nach China: zum Sonderkonzert der Münchener Philharmoniker im Rahmen der Biennale

23.05.12 (Reinhard Palmer) -
Ferner Klang – so das Motto der 13. münchener biennal nach Schrekers Oper „Der ferne Klang“ – war hier im Sonderkonzert der Münchner Philharmoniker umkehrbar zu denken. Einerseits hatten sich die drei chinesischen Komponisten mit der fernen, europäischen Moderne auseinandergesetzt. Andererseits spielte in den entstandenen Werken auch das fernöstliche, musikalische Denken eine Rolle: Ferner Klang für die Zuhörer. Long Yu wagte am Pult mit großzügiger Gestik den kolossalen Brückenschlag. Ein Beitrag zum Jahr der chinesischen Kultur in Deutschland.

Gypsy für's Party-Jahrtausend: Django 3000 mit ihrem Debut-Album

23.05.12 (Nadine Lorenz) -
In ihrem Namen steckt eine Hommage an den Gypsy-King Django Reinhardt, die 3000 steht für eine neue Zeit und in der stehen die Zeiger ganz klar auf Pop. Die Newcomerband aus dem Chiemgau, Django 3000, präsentiert nach dem Radiohit "Heidi" ihr erstes Album und das kann sich hören lassen.

Gift oder Dolch? Christoph Martin Wielands und Anton Schweitzers „Rosamunde“ bei den Schwetzinger Festspielen

21.05.12 (Frieder Reininghaus) -
Schwetzingen ist eine idyllische Kleinstadt. Spätestens beim letzten Bier im „Ritter“, wo auch Mozart, Schubart und Schiller schon einkehrten. Oder beim Frühstück im Lügenbrückl läuft man sich über den Weg. Da sitzt auch schon Sarah Wegener, die im letzten Jahr die Partie des Opfers bei der Oper „Bluthaus“ bestritten hatte. Heuer ist sie Täterin: sie singt die eifersüchtige Königin Elinor von Aquitanien, die im Jahr 1177 die schöne junge Rosamunde vergiftet haben soll, für die und sich ihr Mann, König Henry II von England, in Woodstock „ein Haus von wunderbarer Bauart“ errichten ließ.

Am Tag der kulturellen Vielfalt polterts zum Thema Urheberrecht

21.05.12 (Martin Hufner) -
Am Tag der kulturellen Vielfalt polterts zum Thema Urheberrecht Heute legte nicht nur der Arbeitskreis Urheberrecht der SPD-Bundestagsfraktion seine „Zwölf Thesen für ein faires und zeitgemäßes Urheberrecht“ vor – diese Thesen wurden auch fast zeitgleich schon vom Bundesverband der Musikindustrie in Teilen begrüßt. Und die Piratenpartei „kontert" (kentert, entert?) heute mit „Die zehn wichtigsten Punkte einer Urheberrechtsreform“. Der Deutschen Kulturrat stürmt das Netz mit einem Aufruf: „Für kulturelle Vielfalt im Internet“ und fordert ein „starkes Urheberrecht“. Daneben tritt einigermaßen unerwartet ein juristischer Akt: Die GEMA geht wegen des sogenannten „YouTube-Urteils“ des Landgerichts Hamburg in Berufung.

Abgesang einer Epoche: Cornelius Meister verabschiedet sich mit „Ariadne auf Naxos“ aus Heidelberg

21.05.12 (Frieder Reininghaus) -
Der Donner aus der Höhe und der prasselnde Regen auf dem provisorischen Dach waren echt. Ansonsten alles Kulisse im Blickfeld der Zuschauer: Eine flache Bühne, hinter einem Gitterzaun in drei Stufen steil ansteigend und sich perspektivisch rasch verjüngend, zeigt den hochherrschaftlichen Park und das Stadtschlösschen des „reichsten Manns von Wien“. Entworfen von Rolf Käselau und ausgeführt von den Werkstätten des Heidelberger Theaters wie für eine Vorstadtbühne in der Zeit kurz vor dem ersten Weltkrieg. Deren Mode und Uniformen zitiert Sabine Bickenstorfer herbei. Rechts und links, auch wie aus Pappe, Proszeniums-Logen, die ins Spiel mit einbezogen werden.

Die Kunst der höchsten Verfeinerung: Murray Perahia zum 65. Geburtstag – Bemerkungen zu seinem aktuellen Recital-Programm

20.05.12 (Christoph Schlüren) -
Murray Perahia ist unter den großen Musikern unserer Zeit ein Solitär der Schwerelosigkeit. Am 19. April wurde der aus einer aus Griechenland eingewanderten sephardischen Familie stammende, in New York geborene Pianist 65 Jahre alt. Das könnte überraschen, denn eigentlich hat Perahia immer ‚alterslos’ gewirkt. Wenn er auf die Bühne kommt, bietet er eher das Bild eines versehentlichen Anti-Stars, so bar jeglicher Allüren und Bedeutungsschwere ist sein Auftritt – es wirkt, als wolle er selbst gar nicht gesehen werden, als bitte er darum, ihn hier einfach sein Amt verrichten zu lassen, im zutiefst ernsthaften Streben, gemeinsam einen musikalischen Kosmos entstehen zu lassen und der Welt der lebendigen Tonbeziehungen zu huldigen.

Kontrollierte Emotionen. Sigrid T’Hooft inszeniert „Amadigi di Gaula“ bei den Göttinger Händel-Festspielen

20.05.12 (Elisabeth Richter) -
Obwohl die Händel-Festspiele Göttingen eines der ältesten Festivals Alter Musik überhaupt sind - hier wurden ab 1920 die ersten Händel-Opern wiederaufgeführt -, gibt es noch „Händel-Repertoire-Lücken“ zu schließen. Dazu zählt die am 25. Mai 1715 uraufgeführte Oper „Amadigi di Gaula”. In diesem Jahr wurde sie erstmals in Göttingen gespielt, in historischer Aufführungspraxis. Beim Orchester tut man dies schon lange in Göttingen, in der Regie in den vergangenen Jahren nur hin und wieder. Mit Sigrid T’Hooft als Regisseurin stellte sich eine der ausgewiesenen Expertinnen für barocken Tanz und barocke Gestik vor. Auch Dirigent Andrew Parrott gab in Göttingen sein Debüt.

Das Ewige, das Weibliche und der stete Lauf der Welt: „Sonne, Mond und Sterne“ – eine szenische Kantate von Peter Schindler

19.05.12 (Max Nyffeler) -
Rein quantitativ tendiert diese Kantate zu Superlativen: Zwei Akte, eine Besetzung für Sopran und Bariton solo, gemischten Chor und großes Ensemble (siebzehn Spieler), nicht weniger als 22 Textdichter plus Wunderhorn- und Bibeltexte und eine Partitur im Umfang von über 300 Seiten. Das Ganze, so das sehr umfangreiche Partiturvorwort, kann auch szenisch gemacht werden, wobei der Übergang zu Oper oder Musical fließend sein soll. Der Stuttgarter Peter Schindler, vielseitig aktiv als Komponist von Musicals, Chansons und Kinderstücken, als Organist und Pianist zwischen Klassik und Jazz, hat sich mit seinem Mega-Opus „Sonne, Mond und Sterne“ viel vorgenommen.

Von Rimski-Korsakows „Aleko“ und Kálmáns „Montmatre-Veilchen“: Raritäten und ein Musiktheater-Kongress in St. Petersburg

19.05.12 (Peter P. Pachl) -
„Da sitzt man im Marinskij-Theater, erwartet beste russische Tradition und dann muss man sich die Arbeit eines Castorf-Schülers ansehen“, stöhnte ein deutscher Besucher, als sich für Nikolai Rimski-Korsakows Oper „Aleko“ der Vorhang noch vor Musikbeginn öffnete und eine auf dem Hocker stehende Frau im Hemdchen zu erblicken war, eingezäunt von einem rot ausgeleuchteten Gefängnis. Aber Mariusz Trelinskis Inszenierung bietet nicht die Zertrümmerung, sondern eine musikalisch und textlich inkongruente, parallel geführte Bebilderung der originalen Dreieckgeschichte.

Zwischen Bauhaus und Science Fiction: In Dessau startet Wagners „Ring“ mit der „Götterdämmerung“

18.05.12 (Andreas Hauff) -
Übers Land geht eine „Ring“-Welle. Viele Theater wagen sich wieder an Wagners Tetralogie – oft zum wiederholten, manche zum ersten Mal. In Sachsen-Anhalt hat es Halle (in Kooperation mit Ludwigshafen) noch nicht bis zum „Siegfried“ gebracht, da beginnt das Anhaltische Theater im benachbarten Dessau-Roßlau schon seinen eigenen „Ring des Nibelungen“ - mit der „Götterdämmerung“

Widergänger im Hotel, Dellen im Soundtrack: „Wasser“ von Arnulf Herrmann bei der Münchener Biennale

17.05.12 (Juan Martin Koch) -
Ein verwunschenes Hotel, ein leckes Aquarium, eine dezentrierte Schallplatte: das sind einige der Elemente, aus denen Komponist Arnulf Herrmann, Librettist Nico Bleutge und Regisseurin Florentine Klepper mit „Wasser“, der letzten Münchener Biennale-Uraufführung, eine atmosphärische, filmnahe Studie über Identitätsverlust entstehen lassen.

Hippeliger Liebestöter: Carl Nielsens „Maskerade“ am Theater Krefeld-Mönchengladbach

16.05.12 (Frieder Reininghaus) -
Die Opernsparte eines Theaterunternehmens wie das für die Städte Krefeld und Mönchengladbach zuständige befindet sich in einem Dilemma: Die für die Etatbewilligungen verantwortlichen kommunalen Gremien erwarten ebenso wie das überwiegende Abonnements-Publikum eine möglichst hohe „Akzeptanz“. Das heißt: die neuen Produktionen sollen „ankommen“ (und müssen daher in hohem Maß an „Bewährtem“ anknüpfen), die Inszenierungen dürfen anregend (aber nicht provozierend) ausfallen und die kulinarischen Komponenten sollen für eine hohe „Auslastung“ der angebotenen Sitzplätze sorgen.

Musik und Wort – Ton und Erklärung: zum Violinwettbewerb des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft in München

14.05.12 (Eckart Rohlfs) -
Der Wettbewerbe gibt es Legionen, zu viel, als dass all die preisgekrönten Solisten die erträumte Karriere erwarten könnten. Dabei haben Wettbewerbsveranstalter sich schon einiges einfallen lassen, um außerordentlichen Begabungen außerordentliche Aufgaben zu stellen.

Erstmals eine Geige in der Hand: das fränkische Pilotprojekt „WIM - Wir musizieren“ hat die Erwartungen aller Beteiligten erfüllt

14.05.12 (Pat Christ) -
Kindern in ländlichen Regionen Zugänge zum praktischen Musizieren eröffnen, diese Idee steckte hinter dem Pilotprojekt „WIM – Wir musizieren“. Vor zwei Jahren startete die Initiative der Bayerischen Musikakademie in Hammelburg an sieben fränkischen Grundschulen. Die meisten der rund 180 beteiligten Schüler waren vor Projektstart noch nicht vertraut im Umgang mit Flöte, Geige oder Klavier. Nach eineinhalb Jahren intensivem Musikunterricht wünschte die Hälfte dieser Schüler, ein erstes Instrument zu erlernen.

Dramatische Unmittelbarkeit: Bergs „Lulu“ in Eberhard Klokes verschlankter Fassung in Gießen

14.05.12 (Hans-Jürgen Linke) -
In der unvollendeten „Lulu“, die während der ersten gut vier Jahrzehnte nach Alban Bergs Tod auf den Bühnen zu sehen und zu hören war, lauteten am Ende des zweiten Akts Lulus letzte Worte: „Ist das noch der Diwan, auf dem sich dein Vater verblutet hat?“ Wenn man dazu addiert, dass Lulu diese Frage an ihren aktuellen Lebensabschnittspartner Alwa richtet und dass sie selbst dessen Vater erschossen hat, scheint dieser Schluss dem Prolog Recht zu geben: „Sie ward geschaffen, Unheil anzustiften, zu locken, zu verführen, zu vergiften – und zu morden ...“. Der Rest war Sinfonie und Pantomime. Ob Alban Berg das so gemeint hat?

Xerxes als Rex Sex: Stefan Herheim macht an der komischen Oper Berlin aus Händels „Serse“ eine turbulente Barock-Show

14.05.12 (Peter P. Pachl) -
Auf sechs hinter Xerxes getragenen Seitengassen leuchten die Buchstaben des persischen Königsnamens auf und werden – noch während der Arie von spontanem Publikumsapplaus kommentiert, – zum Palindrom des Namens Xerxes, zu Sexrex und zu REX SEX vertauscht. Wie bei seinem Bayreuther „Parsifal“ hat der Regisseur Stefan Herheim, im Verbund mit seinem Dramaturgen Alexander Meier-Dörzenbach, das historische Umfeld und die Rezeption des „Xerxes“ an der Komischen Oper Berlin gleich mit inszeniert.

Back to the Roots: Fred Frith und „Cosa Brava“ starten in Esslingen ihre Europatournee

Mit der neuen, zweiten CD „The Letter“ im Gepäck gab Fred Frith mit seiner Band „Cosa Brava“ in Esslingen das erste Konzert ihrer Europatournee. Auch wenn dieses in der Reihe „Jazz in der Dieselstrasse“ stattfand: Mit Jazz hat Cosa Brava nichts am Hut. Es ist eher durchkomponierter Rock, falls es so etwas gibt, mit heterogenen Folk-Elementen.

Bobby McFerrin meets Israel: gelungene Premiere für das Tel Aviv White City Music Festival

11.05.12 (Andreas Kolb) -
Mit Auftritten von Daniela Mercury, den Yellowjackets und den Punch Brothers ging gestern Abend das Tel Aviv White City Music Festival zu Ende. Eine Programmierung, die einiges über das eklektizistische Konzept des neu gegründeten Festivals aussagt: Berührungsängste zwischen avanciertem Jazz und anderen Musikstilen gab es nicht.

Jazz als Schmelztiegel: das Robert Glasper Experiment mit „Black Radio“

09.05.12 (Thomas J. Krebs) -
An alle Jazz Puristen - diese Aufnahme enthält keinen lupenreinen Jazz! Zum Glück, denn Robert Glasper, der einerseits mit seinem Jazz-Trio, andererseits mit einer Experiment Formation auftritt schert sich nach wie vor wenig um Konventionen.
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