Weihnachts-CDs 2008 – Teil 5: Al Jarreau
Das Repertoire ist edel, aber nicht gerade ausgefallen: amerikanische Carol-Klassiker wie „Winter Wonderland“, „White Christmas“, „I’ll Be Home For Christmas“ oder „Have Yourself A Merry Little Christmas“. Die Arrangements sind allesamt jazzig, die Instrumentalparts hochkarätig besetzt, aber die Stimme und Ausdrucksweise Al Jarreaus muss man schon mögen.
Wer das nicht tut, hat es durch die zittrigen, oft fast leiernden Ausdrucksweisen des Ausnahmekünstlers etwas schwer, dadurch kippen die Songs manchmal ins Rührselige ab, beziehungsweise positiv ausgedrückt verändert Jarreau sie derart in seiner unnachahmlichen Weise, dass man sie nach Anfangsklängen fast nicht mehr erkennen kann.
Studiomusiker wie Keyboarder und Pianist Larry Williams, der Bassist Chris Walker oder Joe Turano an Schlittenglöckchen, Klavier und Saxophon tun ihr Bestes, und wenn man sich die Online-Rezensionen auf amazon durchliest, sind die echten wirklichen Fans des mehrfachen Grammy-Gewinners ja begeistert. Wie gesagt, über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.
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